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Scheune bleibt unter dem Kostenvoranschlag

Ausschreibungsergebnisse liegen vor Scheune bleibt unter dem Kostenvoranschlag

Der Ausbau der Kratz‘schen Scheune zu einem Gemeinschaftshaus für die Kernstadt lässt sich erfreulich an. Das berichtete Rauschenbergs Bürgermeister Manfred Barth gestern gegenüber der OP.

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Die Vorarbeiten für den Ausbau der Kratz‘schen Scheune sind weitestgehend abgeschlossen. Sobald die Baugenehmigung vorliegt, soll der Ausbau beginnen. Foto. Matthias Mayer

Rauschenberg. Der parteilose Kämmerer nannte zwei positive Entwicklungen:

n Die große Bereitschaft der Rauchenberger zu Eigenleistungen und n das erfreuliche Ergebnis der Submission für die ersten fünf Gewerke. „Wir bleiben um 74000 Euro unter dem Kostenvoranschlag. Das gibt uns Luft für die Ausschreibungen für den Innenausbau“, sagte Barth, der von einer lebhaften Beteiligung der Baufirmen an der Ausschreibung sprach, was sich aus Sicht der Stadt positiv auf die Preise auswirke. Er sah damit die Überlegungen des Magistrats bestätigt, für die Winterbaustelle ein günstiges Preisniveau zu erreichen. Vergeben wurden die Maurer- und Betonarbeiten, der Gerüstbau, der Fensterbau, die Zimmerer- und die Dachdecker-Arbeiten. Die Ausschreibung für den Innenausbau solle in Kürze erfolgen, berichtete Barth.Angenehm überrascht zeigte sich der Bürgermeister von der großen Bereitschaft der Kernstädter, für ihr Gemeinschaftshaus Eigenleistungen zu erbringen. „Das ist ein Selbstläufer, vom Jugendlichen bis zum Rentner sind alle Altersgruppen dabei“, sagte Barth. Das Team habe alle vorbereitenden Arbeiten bereits weitestgehend abgeschlossen, ohne dass sich die Stadtverwaltung darum habe kümmern müssen. Die Koordination liege in den Händen von Ortsvorsteher Arno Hebeler. Er hoffe, dass der Elan der Freiwilligen auch bei den eigentlichen Ausbauarbeiten nicht erlahme, sagte Barth. Für deren Beginn fehlt allein noch die Baugenehmigung, deren Vorlage der Bürgermeister für die nächsten Tage erwartet. Alle Detailfragen seien geklärt, in Absprache mit dem Denkmalschutz sei die Fenstergröße noch einmal verändert worden. Jetzt warte das Bauamt nur noch auf den Bericht des Prüfstatikers. Die Zeit drängt, denn dass gesamte Projekt muss bis Mitte September 2013 fertiggestellt und auch abgerechnet sein. Andernfalls würde der 741000 Euro schwere Zuschuss des Landes Hessen verfallen, ohne den das Bauvorhaben für die Stadt wiederum nicht finanzierbar wäre. Damit steht Rauschenberg vor der gleichen „sportlichen Herausforderung“ wie die Stadt Kirchhain, die die energetische Sanierung ihres Bürgerhauses, die aus dem gleichen Landes-Topf gefördert wird, ebenfalls bis Mitte September abgeschlossen und abgerechnet haben muss (siehe oben stehender Beitrag). Im am Montagabend vom Magistrat festgestellten Haushaltsentwurf 2013, den der Bürgermeister am Montag, 19. November, ab 20 Uhr im Ernsthäuser Storchennest in die Stadtverordnetenversammlung einbringen will, stehen 700000 Euro als Restzahlungen für das 1,4 Millionen Euro teure Projekt, für das in den vergangenen Haushaltsjahren bereits zusammen 700000 Euro eingestellt worden waren. Im Gegenzug wird im kommenden Jahr der Landeszuschuss fällig, so dass der Investitionshaushalt 2013 im Entwurf mit einem kleinem Überschuss abschließt.

von Matthias Mayer

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