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Sautröge auf dem Trockenen

Sautrogrennen in Roßdorf Sautröge auf dem Trockenen

Am Sonntag drängten sich wieder viele Besucher rund um den Teich an der Hauptstraße in Roßdorf, um den Höhepunkt des Teichfestes, das traditionelle Sautrogrennen miterleben zu können.

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Laura Götzel und Carl Bopp streben als Sieger dem Ziel entgegen.

Quelle: Alfons Wieber

Roßdorf. Sautrog-Rennen sind eigentlich eine feucht-fröhliche Sommergaudi und garantiert nichts für Wasserscheue. Aber in diesem Jahr war es anders. Denn der Teich enthielt kein Wasser. „Auf Grund von Reinigungsarbeiten musste das Wasser abgelassen werden. Dabei festgestellte unaufschiebbare Reparaturarbeiten an den Zu- und Ableitungen haben eine rechtzeitige Wiederbefüllung verhindert“, berichtete Ariane Lorch von der veranstaltenden freiwilligen Feuerwehr.

Für die rustikale Wettfahrt wurde deshalb eine der hölzernen Wannen mit Rädern versehen und zum Landfahrzeug umfunktioniert. Vielen der Akteure war es recht, denn bei den am Sonntag vorherrschenden kühlen Temperaturen wäre die Wasserfahrt wohl zu einem eiskalten Vergnügen geworden. Das erklärt sicherlich auch die Rekordzahl von sechs teilnehmenden Teams, die sich unter der Leitung von Tobias Rhiel, Wehrführer und zweiter Vorsitzender der Roßdorfer Feuerwehr, zum Rennen eingefunden hatten.

Muskelkraft, Schnelligkeit und Geschicklichkeit beim Umgang mit feuerwehrtechnischem Gerät waren diesmal gefragt. Ein Mannschaftsmitglied durfte im Sautrog Platz nehmen. Der Zweite gab den Anschieber, denn die Tröge mussten mit Muskelkraft durch den Pylonen-Parcours auf dem Beckenboden geschoben werden. Anschließend war Geschicklichkeit im Umgang mit Feuerwehrtechnik gefragt. Luftballone mussten zum Platzen gebracht und und Flaschen-„Kegel“ mit Schläuchen abgeräumt werden.

Am Ende hatten die „Leichmatrosen“ Laura Götzel und Carl Bopp vor dem Team „Erf. 3“ mit Luca Schick und Anna Lisa Riehl und dem Damenduo „Erf. I“ mit Marlene Gerlach und Leonie Dörr die Nase vorn.

von Alfons Wieber

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