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Rund um Neustadt geht‘s rund

Neustadt Rund um Neustadt geht‘s rund

Neustadts neuer Rundweg ist zwar nicht an allen Stellen optimal mit dem Drahtesel befahrbar, die 21 Kilometer lassen sich aber insgesamt sowohl per Rad als auch zu Fuß problemlos bewältigen.

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Robert Korbel (von rechts) und Raimund Sack von den Wanderfreunden Neustadt, deren Vorsitzender Ludwig Nothvogel ist, sorgten für die Beschilderung des Rundweges.

Quelle: Florian Lerchbacher

Neustadt. Von Neustadt über Speckswinkel, Mengsberg und Momberg und wieder zurück führt der neue Wander- und Radweg rund um die Junker-Hansen-Stadt. Eine 21 Kilometer lange Strecke haben die Wanderfreunde Neustadt auserkoren. „Angedacht war das Projekt als kombinierter Rad- und Wanderweg“, erklärt Vorsitzender Ludwig Nothvogel und gibt zu: „An manchen Stellen erfüllt er allerdings nicht die Qualitäten eines echten Radweges.“

Nichtsdestotrotz ist die Route gelungen: Sie führt an den Sehenswürdigkeiten der Stadt und ihrer Ortsteile vorbei und zeigt deren Schönheit. Informationen erhalten Wanderer von den Schildern des kulturhistorischen Rundgangs beziehungsweise in Mengsberg von den Schildern, die der dortige Verschönerungsverein aufhängte.

„Einige Bürger kritisieren, dass 21 Kilometer ein weiter Weg sind“, sagt Nothvogel. Dem wolle der Verein aber noch Abhilfe schaffen, in dem eine Verbindung zwischen Speckswinkel und Momberg gefunden wird, durch die sich der Weg in zwei kürzere Runden aufteilen lässt. „Mit dem Rad ist es aber kein Ding, die ganze Strecke zu meistern.“ Die Wanderwarte Robert Korbel und Raimund Sack markierten die Route mit Schildern, auf denen neben dem Symbol der Stadt – dem stilisierten Turm – ein grünes N zu sehen, auf dem ein Radfahrer und ein Wanderer unterwegs sind.

Nahe des Klauseborns gibt es eine Stelle, die nur für Wanderer geeignet ist: Der rund 800 Meter lange Schlenker führt zu der eingefassten Quelle – Radfahrer müssen diesen Teil auslassen oder ihr Gefährt schieben.

Eine Übersicht über die Strecke soll auf die Wandertafel am Junker-Hansen-Turm kommen.

von Florian Lerchbacher

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