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Roßdorfer feiern am „Stern“

Sommerfest Roßdorfer feiern am „Stern“

Die Gäste der Seniorentagesstätte AurA feierten mit ihren Angehörigen, den Roßdorfer Vereinen und Bürgern des Dorfes fröhlich ihr achtes Sommerfest.

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Die AurA-Gäste feierten mit zahlreichen Besuchern im Hof des Goldenen Sterns.

Quelle: Klaus Böttcher

Roßdorf. Das Fest begann im Hof des Goldenen Sterns mit einer Andacht, die Pfarrer Günter Wondrak zusammen mit Diakon Wilfried Jockel hielt. Hans Loock, der Geschäftsführer der Einrichtung, und Bürgermeister Michel Richter-Plettenberg freuten sich darüber, dass es das Wetter zuließ, den Hof des Goldenen Sterns zu nutzen.

Danach saßen die Gäste der Einrichtung AurA (Aktives und rüstiges Altern) zusammen mit ihren Angehörigen oder den Bürgern Roßdorfs auf dem Hof und unterhielten sich angeregt bei Kaffee und Kuchen. Der Hof war erfüllt von der Musik, die der Roßdorfer Ewald Bieker auflegte. Dazu gehörten Tonträger des Duos „Ewald und Ewald“, bei dem Ewald Bieker zusammen mit dem verstorbenen Ewald Rausch spielte. Ihre Musik und ihr Gesang war ebenso nach dem Geschmack der älteren Leute wie die böhmische Musik von Ernst Mosch.

Die Frauen der Trachtentanzgruppe erfreuten die Besucher des Sommerfestes mit einigen Tänzen. „Erika und Edgar“ unterhielten die Besucher mit Musik wie auch die ehrenamtliche Helferin Helga Alm mit ihrem Akkordeon. Es blieb aber genügend Zeit, um sich mit anderen Besuchern auszutauschen oder die Einrichtung zu besichtigen. Das AurA-Personal führte durch die Räumlichkeiten, gab Erläuterungen und beantwortete gerne alle Fragen, die von Besuchern gestellt wurden.

Das Haus bietet für 18 Gäste der Tagespflege Platz. Die Nachfrage sei so gut, dass man im vergangenen Jahr die Zahl von 15 auf 18 erhöht habe, erklärte Loock. In den Mittelpunkt seiner Rede stellte er ein Bild, das zwei ältere Menschen in den Räumen von AurA zeigt, in denen einige Gegenstände aus „Omas Zeiten“ zu sehen sind. Auf einem Wandbehang ist zu lesen: „Sei fleißig.“ Gerade in der heutigen Zeit sei es aber auch wichtig, der Hektik des Alltags dann und wann zu entfliehen, erklärte Loock.

Auf die Einrichtung eingehend stellte er heraus, dass Betreuung und Pflege auch Beziehungsarbeit sei. Dazu zählten Gemeinschaft, Kommunikation, Begegnung und Zeit. Die Gäste brauchten Gelegenheiten, Menschen zu treffen und sich gemeinsam mit ihnen zu erinnern – eben wie beim Sommerfest.

von Klaus Böttcher

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