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Richtlinie drückt Stadt

Feuerwehr Richtlinie drückt Stadt

Bei der Überprüfung der Rauschenberger Feuerwehren hat der technische Prüfdienst zwischen 2008 und 2011 einige Mängel festgestellt. Die meisten davon hat die Stadt inzwischen behoben.

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Das Rauschenberger Feuerwehrgerätehaus soll perspektivisch energetisch saniert und vielleicht bald um einen Anbau für die Einsatzkleidung erweitert werden. Foto: Matthias Mayer

Rauschenberg. Das teilte Bürgermeister Manfred Barth (parteilos) auf eine Anfrage der FBL-Fraktion mit. Das größte Problem für die Stadt sei die nach einer Richtlinie nicht mehr zulässige Unterbringung der Einsatzkleidung neben den Einsatzfahrzeugen in den Feuerwehrgerätehäusern in Albshausen und in der Kernstadt. Diese Mängel ließen sich nur mit erheblichen Aufwand und deshalb auch nur längerfristig beheben, sagte der Bürgermeister.

Wegen eines Feuchtigkeitsschaden wurde das Erdreich hinter und neben dem Feuerwehrgerätehaus der Kernstadt abgegraben. Dem Vorschlag der FBL, diese Situation für einen zeitnahen Erweiterung des Hauses an der Giebelseite zu nutzen, wollte sich Barth nicht verschließen. Allerdings sei dieses Vorhaben aus finanziellen Gründen nur über Eigenleistungen realisierbar - zu erbringen von Feuerwehr und Bauhof.

Auf ihre energetische Sanierung warten in Rauschenberg noch die Feuerwehrgerätehäuser in der Kernstadt, in Albshausen und in Schwabendorf. In Schwabendorf sind zudem die Sicherheitsabstände um das Einsatzfahrzeug herum zu knapp bemessen.

Neues berichtete Barth auf Anfrage der FBL zum Fall einer Baufirma, die bei einem Straßenbauprojekt in der Altstadt der Stadt nicht erbrachte Leistungen in Rechnung gestellt hatte. Die umfangreichen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft seien nach seiner Kenntnis abgeschlossen. Die Anklageerhebung solle in Kürze erfolgen.

Die Stadt verfüge jetzt über eine Kopie der Bauakte, die noch gesichtet werden müsse. Sollte das Material dazu tauglich sein, werde die Stadt die Veranlagung der Anlieger im Zeitraum September/ Oktober vornehmen, sagte Barth.

von Matthias Mayer

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