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Ostkreis Richter weisen Klage gegen A-49-Abschnitt ab
Landkreis Ostkreis Richter weisen Klage gegen A-49-Abschnitt ab
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15:05 24.04.2014
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wies am Mittwoch die Klage der hessischen ­Naturschutzverbände Nabu und BUND gegen den A-49-Abschnitt  Stadtallendorf – Gemünden (Felda) ab. Quelle: Rainer Sturm_pixelio.de, Grafik: Nikola Ohlen
Stadtallendorf/Leipzig

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wies am Mittwoch die Klage der hessischen ­Naturschutzverbände Nabu und BUND gegen den A-49-Abschnitt  Stadtallendorf – Gemünden (Felda) ab. Der 9. Senat stuft das öffentliche Interesse an der Verwirklichung des Abschnitts dabei höher ein als einen ungeschmälerten Erhalt des FFH-Schutzgebietes Herrenwald. Zugleich sieht das Gericht auch keine Alternative zur geplanten Trassenführung.

Zweite Klage ruht
Nach Bekanntwerden des mit Spannung erwarteten Urteils fokussierten sich gestern Reaktionen auf die Frage der schnellen Finanzierung der 570 Millionen Euro teuren drei Bauabschnitte. Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir sieht in der Finanzierung die eigentliche zentrale Frage des gesamten Projektes. Er verwies zudem darauf, dass gegen den A-49-Abschnitt nach wie vor eine zweite Klage anhängig ist. Sie stammt von einer Familie aus dem Ostkreis, ruht derzeit allerdings. Wie diese Zeitung berichtete, führt das Land Gespräche mit der betreffenden Familie. Die unterlegenen Naturschutzverbände reagierten gestern enttäuscht auf die Leipziger Entscheidung.