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Retter finden Horrorszene vor

Feuerwehr-Übung Retter finden Horrorszene vor

Schreie einer verletzten Frau hallen durch das Bahnhofsgelände in Kirchhain. Rauch steigt auf. Bei der Feuerwehr Kirchhain geht eine Alarmierungsmeldung ein.

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Feuerwehrleute und Sanitäter versorgten die professionell geschminkten „Verletzten“. Foto: Feuerwehr Kirchhain

Kirchhain. „Verkehrsunfall mit mehreren verletzten Personen“, so lautete das Einsatzstichwort der gemeinsamen Übung von DRK Kirchhain und Feuerwehr Kirchhain. Das Übungsszenario sah vor, dass ein Auto mit drei Insassen in der Innenstadt von Kirchhain außer Kontrolle gerät und eine Mutter mit ihren beiden Kindern erfasst. Das Fahrzeug prallt gegen eine Mauer. Die Fahrzeuginsassen sind im und die Mutter ist unter dem Fahrzeug eingeklemmt.

„Einsatzlagen wie diese sind in der Vergangenheit in Deutschland durchaus schon eingetreten“, sagt Stephan Schmidt, der seitens der Feuerwehr diese Übung geplant hatte. Auf die Einsatzkräfte wirkten in einem solchen Fall eine Vielzahl von Eindrücken ein, die innerhalb kürzester Zeit verarbeitet werden müssten, erläuterte Stephan Schmidt. So muss der Einsatzleiter blitzschnell erkennen, welche Maßnahmen zuerst eingeleitet werden müssen, um die erforderlichen Rettungsarbeiten schnell und effizient auf den Weg bringen zu können.

Das Deutsche Rote Kreuz in Kirchhain hatte speziell für diese Übung zwei Probanden professionell geschminkt, um konkrete Verletzungsmuster darzustellen. „Nur so ist es möglich, die eingesetzten Kräfte des DRK Kirchhain auf Realsituationen zu schulen, um auf Basis eigener Diagnosen die richtigen Rettungsmaßnahmen einleiten zu können“, erläutert Hans-Jürgen Stein, Bereitschaftsleiter des DRK Kirchhain.

Insgesamt waren knapp 30 Feuerwehrleute mit 7 Fahrzeugen und 6 Einsatzkräfte des Roten Kreuzes mit 2 Fahrzeugen an der Übung beteiligt.

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