Volltextsuche über das Angebot:

27 ° / 13 ° wolkig

Navigation:
Rauschenberger Porträts sollen Rathaus verzieren

Stadtjubiläum Rauschenberger Porträts sollen Rathaus verzieren

Genau am 26. Mai 1266 wurden die Stadtrechte an Rauschenberg verliehen. So steht es auf der historischen Urkunde, die sich heute noch im Stadtarchiv befindet, wie Ludwig Pigulla berichtete.

Voriger Artikel
SV Großseelheim kann Sportplatz bauen
Nächster Artikel
Ein beeindruckend gutes Verhältnis

Vierteljährlich treffen sich (von links) Frank Riedig, Michael Vaupel, Andreas Pigulla, Heidi Schauberer, Udo Wittekindt, Andreas Nettermann, Gerhard Friedrich, Monika Friedrich, Ludwig Pigulla und Irmgard Schein vom Rauschenberger Festausschuss, um das Stadtjubiläum vorzubereiten.

Quelle: Alfons Wieber

Rauschenberg. Am 26. Mai 2016 jährt sich der Verleihungstag damit zum 750. Mal. Dieses Ereignis will die Stadt natürlich im Rahmen einer Festwoche, die vom 22. bis zum 30. Mai 2016 fest eingeplant ist, gebührend feiern. Bis dahin sind zwar noch vier Jahre Zeit. Trotzdem hat sich bereits in 2010 ein Festausschuss, der derzeit aus insgesamt 25 Mitgliedern aus den Reihen der ortsansässigen Vereine und anderen Rauschenberger Kernstadt-Bürgern besteht, gegründet.

Geplant ist ein generationenübergreifendes Fest für alle Rauschenberger. Anlehnen will sich der Festausschuss an die gelungene 725-Jahr-Feier des Jahres 1991, die in Planung und Durchführung Maßstäbe für ganz Hessen gesetzt hatte. „Wir wollen zwar genauso innovativ wie 1991 sein. Es soll allerdings ein eigenständiges Fest und keine Kopie der Feierlichkeiten von damals werden“, betonte Andreas Pigulla, Schriftführer des Festausschusses.

Die Verantwortlichen verstehen sich als Ideenschmiede und Ideensammler, möchten möglichst ganz Rauschenberg mobilisieren und versuchen, die Aufgaben auf möglichst viele Schultern zu verteilen. So sind alle Rauschenberger zum Mitmachen eingeladen.

Das Programmgerüst, ist bereits fertig, muss aber noch mit vielen Einzelheiten gefüllt werden. „Die Bevölkerungsstruktur von Rauschenberg hat sich seit 1991 verändert. Auch in Hinblick auf den demografischen Wandel brauchen wir neue Ideen. Wir sind für alle sinnvollen Vorschläge offen“, betonte Festausschussvorsitzender Frank Riedig.

Für jeden der bislang vorgesehenen 14 Programmpunkte ist eine Arbeitsgruppe vorgesehen. Während der jüngsten Besprechung in Damms Hof wurde unter anderem eine Idee des Künstlerkreises besprochen. Unter dem Motto „Rauschenberger fotografieren Rauschenberger“, soll die Außenfassade des Rathauses mit einem Mitmachkunstwerk verziert werden. Darauf sollen sich Porträts möglichst aller Rauschenberger finden. Bestandteil des Festprogramms ist ein Grenzgang. Die Grenzgangkommission hat die Gemarkungsgrenze komplett abgelaufen und sich ein Bild vom Zustand der Wege und Grenzsteinen gemacht. Da viele Grenzsteine restauriert oder sogar neu aufgestellt werden müssen, sucht der Festausschuss Paten, die diese Aufgabe unterstützen.

Während des Festes werden zehn Gewölbekeller in der Rauschenberger Altstadt als Veranstaltungsorte für Ausstellungen, Lesungen oder Führungen dienen. Zentrum der Feierlichkeiten soll die 800 Quadratmeter große Reithalle sein, die der Festausschuss an Stelle eines Großzeltes nutzen möchte.

von Alfons Wieber

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr