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Rauschenberg sucht Windkraft-Partner

Rauschenberg Rauschenberg sucht Windkraft-Partner

Für den Ausbau der Windenergie hat die Rauschenberg gleich halbes Dutzend Optionen. Die Stadt wird sich zunächst auf einen Standort im Stadtwald bei Sindersfeld konzentrieren.

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Bei Erksdorf wachsen im Morgendunst zwei Windtürme des Mengsberger Windkaft-Unternehmers Michael Rudewig dem Himmel entgegen. Vier solcher Anlagen könnten im Rauschenberger Stadtwald bei Sindersfeld entstehen.

Quelle: Matthias Mayer

Rauschenberg. Das wurde am Mittwochabend bei einer Sitzung  des Ausschusses für Umwelt, Landwirtschaft und Bauwesen im Rauschenberger Rathaus deutlich. Bürgermeister Manfred Barth stellte dem unter Vorsitz von Hermann Koch (parteiloses Mitglied der SPD-Fraktion) tagenden Gremium die erst eine Woche alte Windkraft-Potenzialstudie  für Rauschenberg vor (die OP berichtete).

Der Ausschuss tagte ohne das Planungsbüro, das sich der Stadt Rauschenberger als Kooperationspartner angeboten hatte und das die sieben Windkraftanlagen plant, die im benachbarten Kirchhain entstehen sollen.

Barth beschrieb das übliche Geschäftsmodell dieser Planungsbüros. Die entwickelten ein potenzielles Windpark-Areal bis zur Baureife, um dann das  Baurecht an Investoren zu verkaufen, die schließlich von den Herstellern schlüsselfertig die Windräder aufstellen ließen. Kehrseite des Modells: Die Planer ließen sich ihre Leistung mit ein bis zwei Millionen Euro für eine Anlage mit vier Türmen sehr teuer bezahlen.

Die Stadt habe das Planungsbüro bislang vergeblich darum gebeten, ein Planungsangebot nach den üblichen Honorarsätzen für Architekten und Ingenieure einzureichen.

Der Ausschuss kam überein, Anfang März bei einer Bürgerversammlung die Rauschenberger über etwaige Windkraft-Standorte zu informieren. Zugleich wurde der Magistrat beauftragt,  Kontakt zu den Stadtwerken und zu Hessen-Forst aufzunehmen.

von Matthias Mayer

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