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Rasanter Lauf mit Schwamm

Schulfest Rasanter Lauf mit Schwamm

Ob es um Spiel und Spaß oder den Austausch mit anderen ging: Das Herbstfest der Astrid-Lindgren- Schule bot Unterhaltung für Schüler, die ganze Familie und Freunde.

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Lehrerin Haver Önalan (Mitte) gibt das Startsignal zum Spiel „Wassertransport“. Möglichst schnell müssen die Mitspieler mit einem Schwamm Wasser transportieren.Foto: Karin Waldhüter

Stadtallendorf. Lehrerin Haver Önalan hob die Hände und gab mit einem lauten Klatschen das Startsignal für die beiden Spielgruppen. Darauf hatten die Schüler schon gespannt gewartet. Denn jetzt konnten sie endlich lossprinten, den nassen Schwamm über eine Strecke transportieren, um ihn dann am Ende in einen Bottich auszuwringen.

Das Spiel „Wassertransport“ war nur eine von vielen Spielstationen, welche die 38 Schüler und Familienmitglieder an diesem Tag absolvieren konten. Zum zweiten Mal hatte die Astrid-Lindgren-Schule - pünktlich zum Herbstanfang, Schüler und Familienangehörige zu einem großen Herbstfest eingeladen.

Auf dem behindertenspezifischen Außengelände, zu dem unter anderem eine Rollischaukel und eine Brücke zur Wahrnehmungsschulung gehört, fanden die Kinder an diesem Tag eine Vielzahl von kreativen Spielstationen. Das Lachen der Schülern drang beim Wasserbombenspiel, beim Balancieren auf der Slackline, einem selbst gestalteten Riesenmemory, dem Tausendfüßler-Wettkampf, beim Hufeisenwerfen oder beim Eispiel schon von Weitem über das Außengelände. „Die Kinder sind glücklich hier“, erklärte Schulleiterin Gabriele Rademacher. „Ich denke es ist wichtig, dass Eltern auch Kontakt zur Schule bekommen und die Schüler ihre Schule nicht nur lernend kennenlernen. Zudem sehen die Eltern an diesem Tag auch, dass ihre Kinder gerne an diesen Ort kommen“, beschreibt Rademacher die Zielsetzung des Festes.

Besonders freute sich die Schulleiterin über die Unterstützung der Eltern. Viele hatten für diesen Tag Kuchen gebacken und halfen an Verkaufsständen mit. „Die Schulgemeinschaft wird gestärkt. Alle packen mit an“, ergänzte Lehrerin Petra Theißen.

Unter den Gästen waren an diesem Tag auch Vertreter der benachbarten Verkehrsschule. Die Schüler besuchen regelmäßig und über einen längeren Zeitraum die Verkehrsschule. „Es hat sich ein gutes Verhältnis entwickelt und wir besuchen deshalb gerne die Kinder auch in ihrer Schule“, erklärt Polizeioberkommissar Hubert Alexander.

von Karin Waldhüter

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