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Radweg bleibt wohl unvollendet

Stadtallendorf Radweg bleibt wohl unvollendet

An einen Radwege-Ausbau auf der Niederkleiner glaubt die Stadtverwaltung nicht mehr. Der letzte Versuch dazu liegt mehr als elf Jahre zurück.

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Ein Radfahrer wechselt in der Höhe der Einmündung in die Gerhart-Hauptmann-Straße von der Fahrbahn auf den dort beginnenden Radweg.

Quelle: Michael Rinde

Stadtallendorf. Gleich zwei Anfragen von Stadtverordneten an den Magistrat widmeten sich dem Radwege-Angebot in der Niederkleiner Straße. Während Michael Dickhaut (Bündnis 90 / Die Grünen) den seit Jahrzehnten ausstehenden Ausbau des Weges ab der Gerhart-Hauptmann-Straße im Blick hatte, ging es Jochen Metz (CDU) um den Zustand des vorhandenen Weges. Metz hatte dabei vor allem den Abschnitt des Radfahrstreifens in Höhe des ehemaligen Aldi-Markt moniert.

Grünen-Stadtverordneter Michael Dickhaut berührte mit seiner Anfrage ein Thema, das in Stadtallendorf zuletzt im Jahr 2000 intensiver behandelt und dann zu den Akten gelegt wurde: die Vollendung des Radweges in der oberen Niederkleiner Straße. Seinerzeit ging es um eine Strecke von 500 Metern Radweg. Das Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) in Marburg hatte bereits Planskizzen vorgestellt. 

Um den Radweg zu schaffen, sollte die Niederkleiner Straße zwischen der Einmündung Gerhart-Hauptmann-Straße und dem Edeka-Markt auf 6,50 Meter Breite verengt werden. Das ASV wollte die Parkplätze im Zuge des Wegebaues neu ordnen. Doch das Projekt scheiterte am Ende am massiven Widerspruch von Anliegern. Für die Realisierung hätten Stadt und ASV von Anliegern Grundstücksflächen kaufen müssen. Doch diese Käufe kamen nicht zustande.

Seit diesen Planungen habe es keine neuen Versuche mehr gegeben, einen Weiterbau doch noch zu realisieren, erklärte Vollmer im Zuge der Beantwortung der Anfrage.

von Michael Rinde

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