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Radfahrer sind wieder auf sicherem Boden unterwegs

Deutschland-Radweg Radfahrer sind wieder auf sicherem Boden unterwegs

Hessen Mobil hat vergleichsweise kurzfristig einen 500 Meter langen Abschnitt des Radweges D 4 bei Momberg sanieren lassen. Auf die A 49 wollte die Behörde nicht länger warten.

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Bernd Weber (links) und Willi Kunze von Hessen Mobil (rechts) zeigen mit Bürgermeister Thomas Groll das neue Wegstück bei Momberg auf einem Übersichtsplan. Foto: Michael Rinde

Momberg. Ein für Radfahrer kaum zu ertragender Zustand ist beendet. Hessen Mobil hat im Zusammenspiel mit der Stadt Neustadt und den Jagdgenossenschaften aus Momberg und Neustadt ein 500 Meter langes Teilstück des Deutschland-Radweges 4 ausgebaut und befestigt. Das Teilstück zwischen der Kläranlage Momberg und Wiera war völlig ausgefahren, inzwischen besteht dort ein auf drei Metern Breite nutzbarer Wirtschafts- und Radweg.

Ursprünglich wollte Hessen Mobil warten, bis die A-49-Trasse in der Region angekommen ist. Denn künftig verläuft der Radweg auf einer dort entstehenden Autobahn-Brücke, naturgemäß entsprechend abgeschirmt. „Doch angesichts des Zustandes des Wegstücks haben wir unsere Entscheidung überdacht, weil wir nicht wissen, wann die Brücke kommt“, erläuterte Willi Kunze, regionaler Bevollmächtigter von Hessen Mobil. 50000 Euro hat der Wegeausbau gekostet.

Inzwischen sind damit 1,2 Kilometer Radweg D 4 zwischen Stadtallendorf und Neustadt und weitere 1,9 Kilometer Radweg von Neustadt zu den Stadtteilen entstanden.

Demnächst entsteht am Bürgerpark zusätzlich eine kleine Schutzhütte für Tourenfahrer. Außerdem ist absehbar, dass auch letzte Radwege-Lücken in Richtung Schwalmstadt in absehbarer Zeit geschlossen werden könnten. Denn für ein letztes Teilstück bei Treysa gibt es inzwischen Baurecht. Sobald das Geld bereitsteht, ließe sich auch dieser Weg ausbauen. Bürgermeister Thomas Groll warb gestern für Verständnis zwischen Landwirten und Radfahrern bei der gemeinsamen Nutzung des jetzt ausgebauten Weges. „Es geht nur mit gegenseitiger Rücksichtnahme“, betonte Groll.

Willi Kunze warf einen Blick in die Zukunft. Aus seiner Sicht muss darüber nachgedacht werden, den Radwegeabschnitt zwischen der Wasserscheide und dem Einkaufszentrum am Stadtrand Neustadts an den Rand der B 454 zu verlegen. Das ist allerdings aktuell noch Zukunftsmusik.

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