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Radfahrer müssen auf Komfort warten

Ostkreis Radfahrer müssen auf Komfort warten

Vor fast genau zwei Jahren hieß es, der Deutschland-Radweg, der unter anderem Neustadt und Stadtallendorf verbinden soll, werde zum Hessentag fertig. Nun muss das Amt für Straßen- und Verkehrswesen zurückrudern.

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Der Deutschland-Radweg lässt noch ein Jahr auf sich warten.

Quelle: Archiv

Stadtallendorf / Neustadt. „Der Deutschland-Radweg hat hohe Priorität“, lautete die Aussage eines Sprechers des Amts für Straßen- und Verkehrswesen Marburg (ASV) vor zwei Jahren. Er sagte damals, das Teilstück zwischen Neustadt und Stadtallendorf werde mit Sicherheit und das Stück zwischen Wiera und Neustadt mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Hessentag fertig.

Nun ist die Lage eine Andere: Werner Detsch, Sprecher des ASV, erklärte auf Nachfrage der OP, dass der Radweg nicht wie geplant umgesetzt werden könne. Ein Grund sei die knappe Haushaltslage, ein anderer der harte Winter. „Der hat uns in die Bredouille gebracht“, sagte Detsch und erklärte: „Allein der Winterdienst hat uns mehr als geplant gekostet, so dass unser Budget für andere Projekte kleiner geworden ist.“ Aus diesem Grund verschiebe das ASV den Bau der beiden Teilstücke für rund 1,72 Millionen Euro auf das kommende Jahr. Die Umsetzung eines so großen Projektes „braucht etwas Luft“, sagte Detsch, daher wolle man nicht das Risiko eingehen, die Wege nach der langen kalten Periode noch schnell zu bauen und im schlechtesten Fall nicht zum Hessentag fertig zu werden: „Eine Baustelle sähe dann schlecht aus.“

Das ASV will aber dennoch dafür sorgen, dass Radfahrer problemlos von Neustadt nach Stadtallendorf kommen können. Die Feldwege-Verbindung solle verbessert werden, betonte Detsch.

von Florian Lerchbacher

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