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Prozess um Moschee-Anschlag

Gericht Prozess um Moschee-Anschlag

Wegen versuchter schwerer Brandstiftung stehen zwei Stadtallendorfer heute vor dem Marburger Amtsgericht.

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Fassungslos schauen Mitglieder der türkisch-islamischen Gemeinde auf den Brandfleck vor der Fatih-Moschee. Zwei Stadtallendorfer hatten im März vergangenen Jahres versucht, die Moschee anzuzünden. Heute müssen sich die Angeklagten vor Gericht verantworten.

Quelle: Archivfoto: Nadine Weigel

Marburg. Den beiden Männern wird vorgeworfen, am 22. März vergangenen Jahres versucht zu haben, die Fatih-Moschee in Stadtallendorf in Brand zu stecken. Der Anschlag hatte bundesweit für Erschütterung gesorgt. Zahlreiche Landes- und Bundespolitiker verurteilten damals die Tat. Fünf Tage nach dem Anschlag nahm die Polizei zwei mutmaßliche Täter fest.

Die heute 33 und 31 Jahre alten Männer gestanden, Benzin auf dem Hof angesteckt, mit Benzin gefüllte Flaschen an die Fenster geworfen und mit einer Waffe auf die Moschee geschossen zu haben. Einer der Angeklagten hatte sich bei der Tat Brandwunden zugezogen. Die Männer entschuldigten sich damals mit zwei Briefen bei der türkisch-islamischen Gemeinde Stadtallendorf und bei Stadtallendorfs Bürgermeister für ihr Handeln. Ein fremdenfeindliches Motiv konnte nicht ermittelt werden, betont die Staatsanwaltschaft. Die Männer gaben an, aus Frust über ein Fußballspiel gehandelt zu haben.

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