Volltextsuche über das Angebot:

28 ° / 12 ° heiter

Navigation:
Professoren operieren den Lachmuskel

Kirchhain Professoren operieren den Lachmuskel

400 Narren feierten am Samstag im Kirchhainer Bürgerhaus die 55. Karnevalssitzung der Kolping­familie.

Voriger Artikel
Bundespräsident will Neustadts Narren stoppen
Nächster Artikel
Und im Frühling blüht ein Tulpenherz

Die „Piratenbräute“ des Showballetts „Gans anders“ verzückten das Publikum.

Quelle: Tobias Hirsch

Kirchhain. Lachen ist die beste Medizin. Das dachten sich vermutlich auch Joachim Stickler und Christoph Grimmel. Der Einheimische Stickler und der Gastredner aus Niederklein wählten zwar das gleiche Kostüm für ihre Bütt, zogen aber eine unterschiedliche Show ab. Während Stickler die Hüftgelenke in die Gesellschaft einführte und für jede medizinische Fachrichtung den passenden derben Spruch parat hatte, zog Grimmel über Politiker und Promis her – nicht minder sanft, aber mit ebenso durchschlagendem Erfolg. Und vielen war klar: Diese beiden medizinischen Laien sind in der Bütt wahre Vollprofis.

Ebenfalls nicht minder professionell präsentierte sich auch Sitzungspräsident Wolfgang Heinl als Nachrichtensprecher des Konfetti-Kanals-Kirchhain. Heinl nahm das lokale Geschehen ins Visier und seine Mitmenschen aufs Korn: „Ein Rettungsschirm für Kirchhain? Das ist wohl eher ein Knirps“.

Neben den Büttenreden waren es vor allem die Tänze, die Schwung in das Bürgerhaus brachten. Ob das KKK-Ballett, die KKK-Kids oder das Showballett „Gans anders“, alle Gruppen hatten ihren eigenen Charme und ihre eigenen Fan-Gruppen unter den Narren im Bürgerhaus. Einzige Ausnahme bildete der Höhepunkt des Abends: Das Männerballett. Typisch bayrisch in Lederhose und Dirndl traten die feschen Burschen auf die Bühne und sorgten für Furore im Saal – von der ersten bis zur letzten Tischreihe.

von Tobias Hirsch

Mehr lesen Sie am Montag in der Printausgabe der OP.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr