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Postbank übernimmt die Postfiliale

Stadtallendorf Postbank übernimmt die Postfiliale

Aus der Stadtallendorfer Post- wird zum 1. Juli eine Postbankfiliale. Die Kunden sollen davon allerdings nichts merken, verspricht das Unternehmen.

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In etwa drei Monaten will die Stadt Stadtallendorf Eigentümer des Postgebäudes samt Grundstück werden.

Quelle: Archivfoto: Tobias Hirsch

Stadtallendorf. 277 Filialen übernimmt die Postbank bundesweit von ihrer Noch-Muttergesellschaft Post AG, 17 davon liegen in Hessen. Darunter ist auch die Filiale in Stadtallendorf, wie das Unternehmen gestern mitteilte. Zum 1. Juli wird die Stadtallendorfer Filiale zu einer Bank-Zweigstelle, einem Postbank-Finanzcenter.

An den gewohnten Post-Dienstleistungen werde sich dadurch aber nichts verändern, versicherte gestern Post-Pressesprecher Thomas Kutsch im Gespräch mit dieser Zeitung. Alles bleibe so, wie es die Kunden gewohnt seien, einschließlich der Öffnungszeiten. „Die Mitarbeiter bleiben. Sie haben eine Rückkehroption, wenn sie in Zukunft zurück zur Post AG wollen“, versichert Kutsch.

Formell gibt es damit keine posteigene Filiale mehr im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Unsicherheitsfaktoren bleiben aber: In spätestens zwei Jahren übernimmt die Deutsche Bank AG vollständig die Postbank. Welche Auswirkungen das auf die zukünftige Postbank-Filiale in Stadtallendorf haben könnte, kann Kutsch nicht vorhersagen. „Es ist aber klar, dass es in Stadtallendorf immer ein Postangebot geben wird“, sagt Kutsch.

Das Gebäude einschließlich des umgebenden Geländes gehört nach wie vor der Post AG. Eigentlich hatte das Unternehmen das Areal schon im Sommer 2008 an den Immobilienkonzern Lone Star verkaufen wollen. Doch die Stadt Stadtallendorf machte von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch. Seitdem hat sich formal nichts verändert.

Die Kaufverhandlungen zogen sich allerdings in die Länge. Am Dienstag verbreitete Bürgermeister Manfred Vollmer (CDU) allerdings Zuversicht: „Wir werden innerhalb der nächsten drei Monate zu einem Vertragsabschluss kommen.“

Die Post AG hatte ihrerseits noch einmal Geld in das Gebäude investieren müsse. In den zurückliegenden Monaten ließ sie das Dach komplett sanieren. Über die Höhe dieser beträchtlichen Investition machte das Unternehmen auf Nachfrage gestern aber keine Angaben.

von Michael Rinde

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