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49-jähriger Revolverschütze wieder frei

Ehestreit eskaliert 49-jähriger Revolverschütze wieder frei

Warum der Streit zwischen einem 49-Jährigen und seiner Ehefrau in Stadtallendorf eskalierte, bleibt weiter 
unklar. Auch, woher der 
Revolver stammt, den der Mann für Schüsse in die Luft nutzte, ist offen.

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Am Silvestertag kam es in Stadtallendorf zu einem großen Polizeieinsatz. Das Symbolfoto zeigt Streifenfahrzeuge der Station.

Quelle: Michael Rinde

Stadtallendorf. Zwölf Streifenwagen mit rund 20 Einsatzkräften waren Silvester gegen 12 Uhr in der Kernstadt im Einsatz ( die OP berichtete). Am Ende wurde ein 49-jähriger mutmaßlicher Täter festgenommen, weil er randalierte und bei seinem zweiten Auftauchen auch mehrfach in die Luft geschossen hatte.

Nach seiner Festnahme war der Mann zunächst in einer psychiatrischen Klinik untergebracht worden. Wie Nicolai Wolff, Sprecher der Staatsanwaltschaft Marburg, am Dienstag auf Anfrage der OP mitteilte, befindet sich der Mann inzwischen wieder auf freiem Fuß. „Es hat keine Gründe für eine weitere Unterbringung oder Inhaftierung gegeben“, sagte Wolff.

Hintergrund seines Ausrastens war nach früheren Angaben der Polizei ein Streit mit seiner gleichaltrigen Ehefrau am Vortag gewesen. Wie der Mann zu seinem Revolver kam, bedarf weiterer Ermittlungen. Neue Erkenntnisse dazu gab es am Dienstag noch nicht. Auch, ob Alkohol oder Drogen bei dem Mann im Spiel waren, ist weiterhin ungeklärt und hängt von den Ergebnissen einer Blutprobe ab.

Bei dem Einsatz am Silvestertag hatte ein Polizeihund den 49-Jährigen letztlich außer Gefecht gesetzt, als er aus einem Gebäude trat. Sicherheitshalber sei auch die Feuerwehr Stadtallendorf vor Ort gewesen, bestätigt Staatsanwaltschafts-Sprecher Wolff. Sie nahm nach eigenen Angaben vor Ort in dem Gebäude auf Bitten der Polizei eine Gasmessung vor und konnte nach einer halben Stunde wieder abrücken.

von Michael Rinde

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