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„Platz sechs wäre sehr schön“

Jugendfeuerwehr „Platz sechs wäre sehr schön“

Am Sonntag vertritt eine Gruppe der Jugendfeuerwehr Langendorf den Landkreis beim Landesentscheid.

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Die Wettkampf-Mannschaft der Langendorfer Jugendfeuerwehr. Foto: Nina Schaub

Langendorf. Der Wohrataler Ortsteil hat nur 430 Einwohnern; die Jugendfeuerwehr stellt dennoch gleich zwei Wettkampf-Mannschaften. Und die sind sie immer wieder außerordentlich erfolgreich. 2010 und 2011 wurden sie sowohl Kreismeister als auch Vizekreismeister, 2012 erkämpften sie sich erneut den Titel des Kreismeisters, der sie für den Landesentscheid in Hungen qualifizierte.

Neun Mädchen und Jungen, die zwischen 10 und 17 Jahre alt sind, stellen sich der Herausforderung beim Landesentscheid. Die besteht aus einer simulierten Löschübung und einem Staffellauf, bei dem zusätzlich einige feuerwehrspezifische Aufgaben, wie das Anfertigen von Knoten oder das Aufrollen eines Schlauches, gemeistert werden müssen. Die Aufgaben verlangen sowohl theoretisches Wissen als auch praktisches Können. Entscheidend für den Erfolg ist das perfekte Zusammenspiel im Team, denn auf die Feinheiten kommt es an. „Für das korrekte Ausführen von Aufgaben gibt es Punkte. Passiert ein Fehler, gibt es Strafpunkte. Am Ende entscheidet manchmal ein halber Punkt über Sieg und Platz“, erklärt Sven Hartmann, stellvertretender Jugendfeuerwehrwart in Langendorf.

Die gemischte Langendorfer Wettkampfgruppe trifft am Sonntag in Hungen auf die harte Konkurrenz von 53 Mitbewerbern. „Wir wollen gut abschneiden. Der Sieg scheint unrealistisch, da beim Landesentscheid sehr gute Mannschaften antreten“, sagt Tabea Müller für ihre Mannschaft und verspricht zugleich: „Wir geben unser Bestes und wollen gut abschneiden. Ein sechster Platz wäre schon sehr schön.“

Eins ist sicher: Gut vorbereitet auf den Landesentscheid ist die Langendorfer Wettkampfgruppe. Zweimal in der Woche trainiert die Jugendfeuerwehr 90 Minuten lang.

von Nina Schaub

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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