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Pionier verlässt Posten mit Wehmut

Übergabe Pionier verlässt Posten mit Wehmut

Während eines feierlichen militärischen Zeremoniells übergab der erste Kommandeur des Luftlandefernmeldebataillons der DSO, Oberstleutnant Achim Fahl, das Kommando an Oberstleutnant Jan-Peter Fiolka.

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Schweren Herzens übergibt Oberstleutnant Achim Fahl (von links), im Beisein von Brigadegeneral Volker Bescht, das Kommando über das Luftlandefernmeldebataillon DSO an Oberstleutnant Jan-Peter Fiolka.

Quelle: Klaus Böttcher

Stadtallendorf. Wenn das Heeresmusikkorps 300 aus Koblenz nach Stadtallendorf reist, ist etwas besonderes los am Standort im Herrenwald. Jetzt ist Oberstleutnant Robert Kuckertz mit seinen Musikern gekommen, um den Übergabeappell des Luftlandefernmeldebataillon der Division Spezielle Operationen (DSO) feierlich zu umrahmen.
Angetreten zum Appell sind alle sechs Kompanien des Bataillons, die dem Bataillon unterstehende ZAW-Betreuungsstelle sowie Teile der Divisionstruppen.
Zum Appell sind auch zahlreiche Gäste aus der Politik, Wirtschaft, und dem öffentlichen Leben gekommen. Ihr großes Interesse verdeutlicht, dass der neue Verband am Standort in seiner zweijährigen Existenz schon tiefe Wurzeln geschlagen hat.
Oberstleutnant Achim Fahl, dem der Abschied sichtlich schwer fällt, bezeichnet die zweieinhalb Jahre Kommandeurszeit als sehr anstrengend, aber insgesamt seien es die emotionalsten und schönsten Jahre seiner über 20-jährigen Dienstzeit gewesen. In seiner Rede vergleicht Fahl das Bataillon mit einer Baustelle, die in der Herrenwaldkaserne derzeit gegenwärtig ist. Die Lehrlinge seien die Rekruten, die zu Gesellen ausgebildet würden. Die Mannschaftsdienstgrade würden als Gesellen ihre Hände fleißig und tatkräftig einsetzen. Die Unteroffiziere seien die Poliere, Meister ihres Fachs und der eigentliche Motor. Die Offiziere als Bauleiter setzten Teilpläne des Architekten um. Und der Kommandeur habe schließlich als Architekt den Operationsplan und die Idee des Gefechts entwickelt. „Das Haus ist mehr als bezugsfertig, es kann bereits bewohnt werden“, sagt der Kommandeur, der vor 27 Monaten mit dem Aufbau des Bataillons begonnen hat.

von Klaus Böttcher

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