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Ostkreis Phönix-Hallenbad steht vor großem Sanierungsschritt
Landkreis Ostkreis Phönix-Hallenbad steht vor großem Sanierungsschritt
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18:16 20.12.2012
Staatssekretär Werner Koch übergab den Förderbescheid an Karin Pielsticker und Peter Bittner (4. von rechts). Foto: Böttcher
Kirchhain

Ein großer Tag für die Bad-Betreibergesellschaft Kirchhain und ein Tag der Freude für die Geschäftsführer Karin Pielsticker und Peter Bittner: Werner Koch, Staatssekretär im Hessischen Innenministerium, überreichte der ehrenamtlichen Geschäftsführung der von Bürgern gegründeten Betreibergesellschaft den Förderbescheid. Die Mittel stammen aus dem Sonderinvestitionsprogramm Hallenbäder der hessischen Landesregierung.

Die Regierung stelle innerhalb von fünf Jahren fünf Millionen Euro für die Sanierung und den Neubau von Bädern zur Verfügung, erzählte der Staatssekretär bei der Übergabe. „Das Programm soll helfen, ein möglichst ausgewogenes Versorgungsnetz mit Bädern zu erhalten“, betonte er und stellte weiter heraus: „Junge Menschen müssen schwimmen lernen.“ Der Sport führe Menschen zusammen und halte fit: „Die Förderung des Sports ist deshalb auch ein Schwerpunkt der hessischen Landesregierung.“

„Sie haben viele Sorgen, aber im Gegensatz zu anderen Betreibern ein Hallenbad in sehr gutem Zustand“, sagte er an die Adresse der beiden Geschäftsführer.

Staatssekretär Koch zeigte sich, wie der CDU-Fraktionsvorsitzende im Hessischen Lantag Dr. Christean Wagner und der Kirchhainer Stadtverordnetenvorsteher Willibald Preis, voll des Lobes über die Arbeit der Betreibergesellschaft und das Engagement von Pielsticker und Bittner. „Sie haben die Besucherzahl von 40000 Badegästen im Jahr auf rund 100000 hochgeschraubt. Das zeigt, mit wie viel Herzblut sie dahinter stehen“, lobte Koch. Es sei immer wieder begeisternd, was bürgerschaftliches Engagement für die Allgemeinheit leisten könne, sagte Christean Wagner.

587 900 Euro will die Betreibergesellschaft im nächsten Schritt in den Erhalt des Bades investieren; der Großteil des Geldes dient der energetischen Sanierung. Geplant sind:

n80000 Euro für den Einbau einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung für die Schwimmhalle und die Nebenräume.

n70 000 Euro werden für Umbau und Modernisierung der Sammelumkleiden, WC-Anlagen und Duschen ausgegeben.

n 60 000 Euro verschlingen die Instandsetzungen von Heizkreislaufsystemen und verschieden Leitungssystemen.

n70000 Euro kostet die Instandsetzung der Kegelbahn und deren Umgestaltung zu einem Gymnastikraum.

n42000 Euro sind für Tür- und Fensterelemente eingeplant.

n 35000 Euro kostet der Einbau von Akustikdecken.

Investiert wird weiter in Sonnenschutzanlagen (19500 Euro), Lagererweiterung (20000 Euro), Wärmedämmung (54000 Euro), sanitäre Einrichtungen der Sauna (35000 Euro). „Ein wenig Freude, ein wenig Spannung“, beschrieb Karin Pielsticker ihre Gefühlslage vor der Rieseninvestition, für die die Betreiber stolze 410000 Euro aufbringen müssen.

von Klaus Böttcher

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