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Pferdesportler beeindrucken mit Leichtigkeit

Fest Pferdesportler beeindrucken mit Leichtigkeit

Seilspringende Kaltblüter, Kutschen-Korso und historische Kostüme: Anlässlich seines 60-jährigen Bestehens bot der Reit- und Fahrverein Rauschenberg ein abwechslungsreiches Programm.

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Thomas Wissemann war einer der zahlreichen Kutscher, die ihr Fahrgeschick während des Festes anlässlich des 60-jährigen Bestehens des Reit- und Fahrvereins präsentierten.

Quelle: Nadine Weigel

Rauschenberg. Gut eine Tonne Lebendgewicht donnert durch den Sand. Lola rast über den Platz. Aus den Lautsprechern dröhnt Westernmusik. Verena Hampach schwingt ein Seil über ihrem Kopf, führt es vor dem galoppierenden Kaltblut herunter und lässt es „hindurchspringen“. Die Zuschauer jubeln. Die „seilspringenden“ Kaltblüter Lola und Don Pedro waren am Sonntag nur einer von zahlreichen Höhepunkten auf dem Springplatz des Reit- und Fahrvereins Rauschenberg.

Anlässlich des 60-jährigen Bestehens präsentierten die Mitglieder ein spannendes und abwechslungsreiches Programm. Absolut synchron trabten zum Beispiel Cowboys, bayrische Hirtenjungen und edle Barockdamen durchs Dressurviereck. Kein Wunder, die zwölf Reiter hatten zehn Wochen dafür geübt. Etwas ganz Besonderes zeigte Johanna Weigel auf ihrem Rappwallach Refugee. Die 23-Jährige ritt mit einem kunstvoll verzierten Kleid auf einem historischen Damensattel. „Weil ein Bein über dem Sattelknauf liegt, kann man natürlich nur schwer lenken“, erklärte sie.

Als schwierigste Gespannart im Kutschsport gilt das Tandem, bei dem zwei Pferde nicht nebeneinander sondern hintereinander gespannt sind. Der Vereinsvorsitzende Hartmut Henkel präsentierte das Tandem mit spielerischer Leichtigkeit. Auch die kleinsten Pferdesportler gaben ihr Bestes: Die Voltigierkinder zeigten, dass man auf dem schwankenden Rücken eines Pferde Spagat und andere gymnastische Übungen machen kann. Die mehr als 500 Besucher waren begeistert und klatschten während der Vorführungen im Takt mit. Für die musikalische Unterhaltung sorgte der Musikverein Rauschenberg. „Das war wirklich ganz toll“, fand dann nach fast fünf Stunden Programm Felix Dersch (6) aus Bracht – und sprach damit dem Publikum aus dem Herzen.

von Nadine Weigel

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