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Pater Harald starb im Alter von 96 Jahren

Gedenken Pater Harald starb im Alter von 96 Jahren

Unter seiner Aufsicht entstanden die Pfarrkirche St. Elisabeth und das Franziskanerkloster nach Ende des Zweiten Weltkriegs in Kirchhain. Pater Hugo Harald Leibold starb am Sonntag in Fulda, im Kloster Frauenberg, dem Zentralhaus der thüringischen Franziskanerprovinz.

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Pater Harald Leibold predigte 2007 in Kirchhain.

Kirchhain. Er verstarb auf den Tag genau 61 Jahre nach der Einweihung der Kirchhainer Pfarrkirche. Pater Harald wurde 96 Jahre alt. Im Jahr 2007 predigte er zuletzt in Kirchhain, in „seiner“ Pfarrkirche. „In Kirchhain habe ich die beste Kraft meines Lebens gelassen“, hat Pater Harald in seinen biografischen Notizen vermerkt. Auf ihn geht auch die Gründung zahlreicher Kolpingfamilien in Oberhessen zurück. Viele ältere Kirchhainer haben ihn noch vor Augen, wenn er auf dem Fahrrad, später auf dem Motorrad, durch die Lande fuhr.

Der Franziskaner hatte ein bewegtes Leben mit zahlreichen Stationen. Er wurde am 3. April 1938 in Fulda zum Priester geweiht. Während des Krieges war Pater Harald als Sanitäter an verschiedenen Fronten im Einsatz. Nach Ende der Kriegsgefangenschaft im März 1946 kam er schließlich in die Ohmstadt. Es folgten ab 1956 Jahre als Militärpfarrer in München, danach war er Religionslehrer in Ulm. Auch nach seinem Ruhestand blieb Pater Harald Seelsorger, wirkte unter anderem in Ulm und auf dem Lindenberg bei St. Peter/Schw. Die letzten elf Jahre seines Lebens brachte er auf dem Frauenberg in Fulda zu.

Der Auferstehungsgottesdienst für Pater Harald ist am Freitag, ab 10.30 Uhr, in der Klosterkirche auf dem Frauenberg in Fulda. Die Kirchengemeinde St. Elisabeth plant, mit einem Bus zur Beisetzung anzureisen. Anmeldungen für die Busfahrt nehmen das Pfarrbüro, Telefon 0 64 22 / 20 57, und Norbert Graf, Telefon 0 64 22 / 22 33, entgegen.

von Michael Rinde

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