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Paten für Weihnachtslichter

Neustadt Paten für Weihnachtslichter

Bürgermeister Thomas Groll ist zwar derzeit bei der Erstellung des Haushaltes stets auf der Suche nach Einsparmöglichkeiten, die Weihnachtsbeleuchtung wird es aber nicht erwischen.

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Thomas Heide (rechts) und Thomas Groll waren dabei, als Neustadts Nikolaus die ersten Weihnachtslichter aufhing.

Quelle: Privatfoto

Neustadt . „Die Weihnachtsbeleuchtung ist etwas Traditionelles, und außerdem darf nicht alles den Einsparungen zum Opfer fallen“, sagt Bürgermeister Thomas Groll.

Doch ein bißchen geht der Blick stets in Richtung Kasse, daher entschlossen sich Stadt und Gewerbeverein, die Leuchtzeiten ein wenig zu verkürzen. Am ersten Advent wird die Weihnachtsbeleuchtung erstmals eingeschaltet. Bis zum Dreikönigstag, 6. Januar 2012, brennt sie jeweils von 6.30 bis 8 Uhr sowie von 16.30 bis 22 Uhr und somit fast drei Stunden täglich als in der Vergangenheit.

Gewerbeverein und Hauseigentümer aus Markt- und Bahnhofsstraße hatten in den 1990er Jahren mit Unterstützung der Stadt die Lichterketten gekauft, die Stadt verlegte Kabel und stellte die Schaltkästen auf und kommt alljährlich für die Stromkosten in Höhe von rund 2.500 Euro auf.

Besonders für Kinder sei die festliche Beleuchtung etwas Besonderes, betont Groll und freut sich, dass auch das ehemalige „Deutsche Haus“ wieder ein Teil der Beleuchtung wird: Das Diakoniezentrum Hephata übernahm auf Bitten des Bürgermeisters die Kosten für ein Lichterband.

Und nun hofft die Stadt, dass sich auch die Bürger ein wenig an der Beleuchtung beteiligen: Ulrich Hill hat zwar die Leitungen unter die Lupe genommen und festgestellt, dass sie noch in Ordnung sind. Allerdings gebe es immer wieder an einzelnen Stellen Erneuerungsbedarf.

Daher suchen Stadt und Gewerbeverein nun Paten, die sich am Erhalt der „lieb gewonnen Tradition“ beteiligen. „Jeder kleine Beitrag ist willkommen“, betont der Bürgermeister. Start der Aktion ist der fünfte Nikolausmarkt am 3. Dezember, wenn eine Spendenbox im Historischen Rathaus aufgebaut wird.

von Florian Lerchbacher

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