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Pastor wünscht Ökumene des Gönnens

Gebetswoche Pastor wünscht Ökumene des Gönnens

Während des Abschlussgottesdienstes der Gebetswoche für die Einheit der Christen gründete sich die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Kirchhain-Amöneburg.

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Unmittelbar nach der Gründung der Arbeitsgemeinschaft: Pater Eliseusz (von links), Karl-Heinz Pfeiffer, Gerhard Sippel, Norbert Graf, Dekan Rainer Staege, Pastor Jürgen Blum, Dorothea Stuhlmann, Pfarrer Bernhard Klatt, Pastor Karl-Martin Unrath, freikirchlicher Referent in der ökumenischen Centrale Frankfurt, Antonie Köhl, Elfriede Schneider und Dekan Hans-Dieter Credé, Vorsitzender der ACK Hessen-Rheinhessen.

Quelle: Karin Waldhüter

Amöneburg. In der gut gefüllten Stiftskirche erlebten die Gläubigen zunächst den feierlichen Einzug der Liturgen Dekan Rainer Staege von der evangelischen Gemeinde Kirchhain, Pater Eliseusz (röm.-katholische Kirche Kirchhain), Pastor Jürgen Blum (evangelisch-methodistische Kirche Niederwald), Pfarrer Bernhard Klatt (röm.-katholische Kirche Amöneburg), der Gründungsmitglieder aus den vier Kirchengemeinden, Pastor Karl-Martin Unrath, freikirchlicher Referent in der Ökumenischen Zentrale in Frankfurt und Dekan Hans-Dieter Credé, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Hessen-Rheinhessen.

In seiner Predigt erinnerte Pastor Karl-Martin Unrath zunächst an die erste Weltmissionskonferenz in Edinburgh, Schottland. Die Konferenz, die im Jahre 1910 stattfand, gilt als Meilenstein der ökumenischen Bewegung. „Den Menschen damals war klar, dass das Evangelium von der Liebe Gottes, die in Jesus Christus aller Welt erschienen ist, das Evangelium von der überwundenen Macht des Todes, nicht glaubwürdig bezeugt werden kann, wenn die Zeugen zerstritten sind, wenn sie in Konkurrenz zueinander sehen, vielleicht sogar in Feindschaft“, sagte Pastor Unrath.

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) habe im Jahre 1998 einen Prozess begonnen, den sie „Aufbruch zu einer missionarischen Ökumene“ genannt habe. „Ich wünsche mir eine Ökumene des Gönnens um Christi Willen“, betonte er. Eine Ökumene, in der die einen den anderen nach Kräften unterstützen, auch wenn sie selbst nichts davon haben.

von Karin Waldhüter

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Montagsausgabe der OP.

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