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Parlament lehnt Aufarbeitung ab

Amöneburg Parlament lehnt Aufarbeitung ab

„Weg mit der Dr.-Josef-Gutmann-Straße" - das war in den vergangenen Wochen eine Forderung zahlreicher ehemaliger Stiftsschüler, die vor Jahrzehnten unter dem Prügelpädagogen gelitten hatten. Einer Umbenennung der Straße erteilte das Stadtparlament am Montag eine Absage: Ein entsprechender Antrag soll noch nicht einmal geprüft werden.

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Amöneburg. Am späten Montagabend lehnten es Amöneburgs Stadtverordnete ab, dass sich der Magistrat mit den Hintergründen der Vorwürfe gegen den ehemaligen Stiftsschulleiter Dr. Josef Gutmann auseinandersetzt.

In den vergangenen Wochen hatten mehrere Opfer Gutmanns von heftigen Prügel-Attacken berichtet, die sie in den 1950er bis 1970er Jahren ertragen mussten.

Der Magistrat wollte prüfen, ob die Misshandlungen Anlass geben, die Dr.-Josef-Gutmann-Straße umzubenennen. Sechs SPD-Abgeordnete stimmten dem Prüfantrag zu, während ihn die Vertreter von CDU, AWG und FWG aus verschiedenen Gründen ablehnten. Die Auffassung, Schläge seien einst „normal" gewesen, war ein Grundtenor.

von Florian Lerchbacher

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie am Mittwoch in der gedruckten OP.

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Vor wenigen Wochen verhinderten Amöneburgs Stadtverordnete, dass der Magistrat die Vorwürfe gegen den ehemaligen Stiftsschulleiter Dr. Josef Gutmann aufarbeitet. Nun greift die SPD das Thema wieder auf.

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