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Parlament gibt grünes Licht für neues Biomassezentrum

Kirchhain Parlament gibt grünes Licht für neues Biomassezentrum

Für das Biomassezentrum, das Eon Natur in Stausebach plant, gibt es nach einem intensiven Planungsprozess jetzt das nötige Baurecht.

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Etwa 15.000 Tonnen Mais pro Jahr wird die Biogasanlage in Stausebach künftig verbrauchen.

Quelle: Archiv

Kirchhain. Das Kirchhainer Stadtparlament hat ein Hindernis für das geplante Biomassezentrum in Stausebach beseitigt. Einstimmig beschloss das Stadtparlament den eigens dafür aufgestellten Bebauungsplan und die nötige Änderung am Flächennutzungsplan.

Die Stadt Kirchhain hatte unmittelbar nach Bekanntwerden des Verkaufs der Kompostierungsanlage vom Kreis an Eon Natur klargemacht, dass sie auf ihrer Planungshoheit bestehen wird.

Mit dem Ergebnis des anschließenden Prozesses zeigten sich in der jüngsten Stadtparlamentssitzung alle Fraktionen gleichermaßen zufrieden. Durch das Verfahren habe es erhebliche Verbesserungen gegeben, fasste es Uwe Pöppler (CDU) zusammen.

Als Beispiele wurden während der kurzen Aussprache die geplanten Satellitensilos außerhalb der Ortslage genannt. Sie werden verhindern, dass der künftige Schwerlastverkehr während der Saison jeden Rahmen sprengt. Das hofft zumindest die Stadt. „Es war richtig und wichtig, dass wir unsere Planungshoheit genutzt haben“, sagte Klaus Weber (SPD).

Angelika Aschenbrenner (FDP) verwies auch darauf, das nicht zuletzt dank des Bebauungsplan-Verfahrens nunmehr der Kreisverkehr bei Stausebach entstehen wird.

von Michael Rinde

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