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„Pappkarton“ ist kein Pappenstiel

Großprojekt „Pappkarton“ ist kein Pappenstiel

Wird die Kratz´sche Scheune wirklich benötigt? Mit dieser Frage müssen sich die Rauschenberger Fraktionen in den kommenden Monaten mehr befassen den je.

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Diese Rauschenberger Scheune soll zu einem Gemeinschaftshaus umgebaut werden.

Quelle: Hirsch

Rauschenberg. 1,1 Million Euro soll das Projekt kosten. Und obwohl es Hoffnung auf Förderung gibt, warnt Bürgermeister Manfred Barth vor den Folgen: „Das könnte der Brocken sein, an dem wir uns verschlucken“.

Seit drei Jahren schon diskutieren Parlament und Ausschüsse über das Großprojekt an der Bahnhofstraße. Geplant ist ein multifunktionales Gemeinschaftshaus für die Kernstadt. Vorhanden ist eine alte zugige Fachwerkscheune. „Energetisch betrachtet ist sie wie ein Pappkarton“, sagt Barth. In diesem „Pappkarton“ soll einmal das Herz der Stadt schlagen. Doch im Moment pocht es nur in den Köpfen der Mandatsträger. Sie tragen nämlich die Verantwortung – und das ist diesmal mehr, als nur ein Pappenstiel.

„So auf Messers Schneide haben wir noch nie ein Projekt behandelt“, unterstreicht Barth die Wichtigkeit. Die Mitglieder des Ausschusses Gemeinschaftsräume Kernstadt sind sich der Tragweite bewusst. Sollte das Projekt in der Stadtverordnetenversammlung Zustimmung finden, wäre das sowieso schon mittellose Rauschenberg finanziell auf Jahre hinweg gebunden. Sollte es abgelehnt werden, könnten die Rauschenberger ihren Traum von mehr Raum für Jahrzehnte beerdigen.

Die Hoffnung hängt am Investitionspakt, ein Sonderinvestitionsprogramm für energetische Sanierung, das speziell für finanzschwache Kommunen wie Rauschenberg konzipiert wurde.

von Tobias Hirsch

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der OP.

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