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Nur junge Ballsportler dürfen hinein

Mehrzweckhalle Stadtallendorf Nur junge Ballsportler dürfen hinein

Eine anderthalbjährige „Leidensgeschichte“ geht dem Ende entgegen: Die Mehrzweckhalle erfüllt seit wenigen Tagen zumindest teilweise wieder ihren Zweck.

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Architektin Karla Seidel (von links) übergab den symbolischen Schlüssel an Bürgermeister Manfred Vollmer und Betriebsleiterin Sigrid Waldheim.

Quelle: Michael Rinde

Stadtallendorf. Zumindest etwas Gutes hatte der Brand an der Mehrzweckhalle am 3. April : Nach Ende der Bauarbeiten entspricht die jahrzehntealte Halle zumindest wieder dem aktuellen Standard. Am Dienstag erhielt Bürgermeister Manfred Vollmer (CDU) symbolisch einen großen Schlüssel aus den Händen von Architektin Karla Seidel aus Wettenberg. Sie hatte die Brandsanierung der Halle  im Auftrag des städtischen Eigenbetriebs Dienstleistungen und Immobilien (Dui) geleitet.

Doch nach wie vor gibt es Einschränkungen: Die Halle ist lediglich für den Sportbetrieb freigegeben, Großveranstaltungen sind vorerst nicht möglich. Denn die Stadt streitet mit dem Unternehmen, das den Hallenboden eingebaut hat (diese Zeitung berichtete). In den nächsten Tagen untersucht ein Gutachter den Boden, der tiefe Kratzer aufweist. Die Stadt hatte ein Beweissicherungsverfahren angestrengt. „Nach dem Brand hat keiner von uns erwartet, dass wir erst im November 2011 wieder in die Halle können“, bedauerte Bürgermeister Vollmer und fasste damit die Liste der Probleme, die sich zwischenzeitlich ergeben hatten, zusammen.

Die Halle entspricht jetzt den aktuellen Energiespar-Standards, Heizung und Elektrik sind ebenso erneuert wie das Dach.Außerdem verfügt die Halle jetzt auch über eine behindertengerechte Toilette. Das alles hat auch seinen Preis: 750.000 Euro kosteten die Arbeiten. 625.000 Euro davon zahlte die Versicherung. Für die Sportbodenerneuerung und eine Asbestsanierung zahlte die Stadt ihrerseits 100.000 Euro.

von Michael Rinde

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