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Ostkreis Nur einer hatte etwas auszusetzen
Landkreis Ostkreis Nur einer hatte etwas auszusetzen
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20:10 13.10.2011
Der „Sliding Stop“, den Alexandra Klee und Bevs Sujo zeigen, gehört zu den elf Aufgaben, die Teilnehmer des „Reining“, der Königsdisziplin des Westernreitens, erfüllen müssen. Quelle: Privatfoto

Langenstein. Ein dritter Platz bei Deutschen Meisterschaften würde viele Menschen mehr als zufrieden machen. Westernreiterin Alexandra Klee ist zwar zufrieden – aber trotzdem nicht ganz glücklich.

Sie hat nichts auszusetzen an dem Auftritt ihres 16-jährigen Quarter-Hengstes Bevs Sujo in der Königsdisziplin der Westernreiter, der „Reining“ – einer der Wertungsrichter aber schon. Im entscheidenden zweiten Ritt in Aachen setzte er das Paar auf Platz fünf und vergab eine schwache Wertung, sein Kollege hatte sich indes für Platz eins entschieden und sogar drei Bonuspunkte verteilt.

Im „Reining“ muss Alexandra Klee 11 verschiedene Aufgaben absolvieren, zum Beispiel den „Sliding Stop“, bei dem sich das Pferd auf die Hinterbeine setzt, vorne aber weiter läuft, oder schnelle „Spins“. Dabei gilt es, sich in beiden Richtungen viermal um ein Hinterbein zu drehen.

Eigentlich hatte Klee schon im vergangenen Jahr, dem ersten, in dem sie Wettkämpfe ritt, angekündigt, dass ihr Hengst nach 13 Jahren Hochleistungssport in den Vorruhestand gehe.

Nach ihren zwei Titeln und der Auszeichnung als Europas „Rookie of the year“ (erfolgreichster Neuling des Jahres) revidierte sie die Entscheidung, inzwischen ist das Karriereende offen: „Ich hoffe, wir treten noch lange gemeinsam an.“ I

von Florian Lerchbacher

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