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Noch in diesem Jahr rollen die Bagger

Schwabendorfer Baugebiet Noch in diesem Jahr rollen die Bagger

Der Startschuss für das Baugebiet „Auf dem Leimenfeld“ ist nur noch Formsache. Im Sommer sollen Leitungen und Kanäle verlegt werden.

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Der ehemalige Acker zwischen Müllersweg, Gartenweg und Heideweg in Schwabendorf soll noch in diesem Jahr Einfamilienhäusern weichen. Bürgermeister Manfred Barth (links) und Geograf Michael Nass studieren die Pläne für das 1,5 Hektar große Gelände. 15 Bauplätze stellt die Stadt dort zur Verfügung.

Quelle: Tobias Hirsch

Schwabendorf. Schlechter Boden ist gut fürs Geschäft – und zwar fürs Baugeschäft. Die Ausweisung des allgemeinen Wohngebietes im Rauschenberger Stadtteil Schwabendorf (die OP berichtete) ist ein entscheidendes Stück vorangekommen. Während eines Abstimmungstermins, einem sogenannten Clearingverfahren, erarbeiteten die Regionalplaner des Regierungspräsidiums Gießen gemeinsam mit der Stadt Rauschenberg und dem Fachbereich Ländlicher Raum des Landkreises Marburg-Biedenkopf die Voraussetzungen für die Genehmigung des Baugebietes „Auf dem Leimenfeld“.

Ein Streitpunkt war die Bewertung der Fläche im Regionalplan. Der zwischen Heideweg, Gartenweg und Müllersweg gelegene 1,5 Hektar große Acker ist als Vorrangfläche für die Landwirtschaft ausgewiesen. Das bedeutet, dass auf ihr keine andere als eine landwirtschaftliche Nutzung zulässig ist. „Wir haben darlegen können, dass die Fläche für den Ackerbau nicht geeignet ist“, sagte Bürgermeister Manfred Barth. Der Acker ist von mäßiger Bodenqualität mit einem Wert von 30 Bodenpunkten. Die Skala reicht bis 100. Agrarstrukturelle Auswirkungen durch den Wegfall der Parzelle erwartet Bürgermeister Barth nicht. Schwabendorf verfügt über 240 Hektar landwirtschaftlicher Fläche, von denen derzeit 83 Hektar als Grünland und 155,5 Hektar als Ackerland genutzt werden. Die 1,5 Hektar am „Leimenfeld“ liegen brach.

von Tobias Hirsch

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