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Neue Schulleiterin fühlt sich von Beginn an "pudelwohl"

Schule Neue Schulleiterin fühlt sich von Beginn an "pudelwohl"

Von 1980 an leitete Bernhard Schenk die Grundschule Großseelheim, nun beginnt mit der neuen Schulleiterin Simone Reuber eine neue Ära.

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„Ich will Schule mitgestalten und verändern“, sagt Simone Reuber, die neue Grundschulleiterin.Foto: Nadine Weigel

Quelle: Nadine Weigel

Großseelheim. Sie erinnert sich noch gut an ihre eigene Grundschulzeit. Diese vier Jahre prägten Simone Reuber nachhaltig. „Ich hatte eine ganz tolle Klassenlehrerin und wollte damals dann auch unbedingt Grundschullehrerin werden“, sagt Reuber lächelnd.

Doch der Kindheitstraum erfüllte sich für die heute 41-Jährige erst über Umwege. Animiert vom Vater studierte die gebürtige Hanauerin erst einmal BWL. „Aber nach der Geburt meiner Tochter beschloss ich, doch noch Grundschullehramt zu studieren.“ Beide Studiengänge waren die richtige Entscheidung, wie die Gießenerin rückblickend sagen kann. „Ich organisiere und koordiniere gern, das BWL-Studium kommt mir heute sehr zugute.“ Die Arbeit als Grundschullehrerin - zuletzt an der Sophie-Scholl-Schule in Gießen - habe ihr zwar sehr viel Spaß gemacht, aber es sei ihr auch relativ schnell klar gewesen, dass sie in Richtung Schulleitung gehen will.

„Ich will Prozesse in Gang bringen, Schule mitgestalten und Schule verändern“, betont die 41-Jährige. Und genau das will Simone Reuber nun als Grundschulleiterin in Großseelheim tun. Wert legt sie dabei vor allem auf Bewegung. „Ich möchte Schülern die Möglichkeit geben, dass sie über Bewegung lernen - und so eben vielleicht auch besser lernen“, betont Reuber. Deshalb strebt die Mutter zweier Töchter (13 und 15 Jahre) für „ihre“ Grundschule auch das Teilzertifikat „Wahrnehmung & Bewegung“ an. „Das Kollegium hat in dieser Hinsicht schon ganz tolle Vorarbeit geleistet“, weiß die Rektorin, die ihre neue Stelle noch kommissarisch ausführt.

Ohnehin ist Großseelheims „Neue“ von den anderen Lehrern begeistert: „Das Kollegium ist ganz toll“, sagt Reuber und betont, dass sie sich in Großseelheim von Anfang an „pudelwohl“ gefühlt habe. „Als ich aus dem Auto ausgestiegen bin und die frische Landluft gerochen habe, war mir klar, dass es mir hier gut gefallen wird“, sagt sie lachend. Gemeinsam mit dem Kollegium will Reuber, die verheiratet ist und in Gießen wohnt, „neue Ziele finden und daran arbeiten“.

von Nadine Weigel

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