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Neue Regeln, mehr Spannung

Stausebach Neue Regeln, mehr Spannung

Beim siebten Seifenkistenrennen traten alle Teams in originellen Gefährten an. Die Bandbreite reichte vom pinkfarbenen Hannah-Montana-Modell bis zur windschnittigen orangenen Rennkiste.

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Mit seinem rosa Flitzer belegte das Team „Hannah Montana“ bei den Junioren Rang drei.

Quelle: Alisa Roller

Stausebach. Bereits zum siebten Mal veranstalteten die Stausebacher während ihrer Kirmes ein Seifenkistenrennen. In diesem Jahr hatte sich der veranstaltende Schützenverein jedoch neue Regeln ausgedacht – die letztendlich dazu führten, dass die Teams näher zusammenrückten.

Ein Team bestehend aus vier Teilnehmern musste auf einer Strecke von rund 500 Metern folgende Aufgaben bewältigen: Zuerst galt es, so schnell wie möglich zu fahren. Danach sollte im Ziel die Vorderachse der Seifenkiste auf Höhe der Ziellinie zum Stehen kommen. Anschließend war die Aufgabe, genau 18 Stundenkilometer zu fahren. Zum Abschluss gab es ein Rennen, bei dem die Teilnehmer ihr Gefährt die Strecke hochschieben mussten.

„Der Spaß steht im Vordergrund. Das ist das wichtigste Motto in Stausebach“, sagte Christian Prölß vom Schützenverein. Zahlreiche Zuschauer versammelten sich um die Strecke und bewunderten die verschiedenen Modelle: So startete das Team „Bluefire“ mit einer Kiste in Form eines Bootes. Andere Fahrer boten die Holznachbildung eines Traktors auf, wieder andere wählten windschnittige Rennmodelle. Das am aufwändigsten verzierte Modell schickten vier Mädchen mit einer pinkfarbenen Kiste mit Hannah-Montana-Bildern ins Rennen. „Ich habe die Kiste nach den Wünschen meiner Tochter gebaut“, sagte Berthold Bromm. „Die Kinder gewinnen Selbstvertrauen. Sie lernen, dass man durch Ehrgeiz und Anstrengung etwas erreichen kann – dafür lohnt sich die Arbeit“, fügte er hinzu.

Im Vorfeld trainiert hatte auch das Team Bluefire. „Wir haben vor allem das Anschieben geübt“, sagte die 13-jährige Theresa Schneider. Außerdem verriet das Team seine Taktik im Bezug auf die neuen Regeln: „Den leichtesten von uns werden wir den Berg hochschieben.“

Am Ende reichte es in der Junioren-Wertung (bis Durchschnittsalter 14 Jahre) für Platz zwei hinter dem Team „Donnerwetter“, aber noch vor dem Team „Hannah Montana“ und dem Zebrateam. Jüngste Fahrer waren mit sieben Jahren Kathleen Höck, Jasper Kuhn und Kester Schmidt.

Bei den Senioren siegte das Puma-Racing-Team vor „Die Namenlosen“, „Die Jungs vom Bauwagen“ und „Die Farmer“.

Gesamtsieger und damit Gewinner des Wanderpokals war wie im vergangenen Jahr das Puma-Racing-Team mit den Fahrern Lukas Bromm, Jonas Bromm, Berthold Bromm und Simon Essmann.

von Alisa Roller

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