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Neue Hoffnung für das „Nest“

Kleinseelheim Neue Hoffnung für das „Nest“

„Gehen sie mit Hoffnung“, verabschiedete Professor Erhard Mörschel am Dienstagabend Erzieherinnen und Elternvertreter der Kleinseelheimer Kindertagsstätte „Das Nest“ aus der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Soziales.

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218.000 Euro will die Stadt Kirchhain in der Modernisierung des evangelischen Kindergartens „Das Nest“ investieren. Allein die Erneuerung der Elektroanlage kostet 46.000 Euro.

Quelle: Matthias Mayer

Kleinseelheim. Der Ausschuss hatte unter Mörschels Leitung in Kleinseelheim getagt, um sich an Ort und Stelle ein Bild von dem sanierungs- und modernisierungsbedürftigen Gebäude zu machen. Am Ende ließen die Parlamentarier den politischen Willen erkennen, die Erneuerung des Hauses auch ohne das ursprüngliche Finanzierungsmodell voran zu bringen.

Um dieses Projekt hatte es zuletzt große Aufregung gegeben, weil ein Förderbescheid des Landes Hessen in Höhe von 137.000 Euro zur geplanten energetischen Sanierung des Kindergarten-Gebäudes als verfristet für dieses Vorhaben zurückgezogen worden war. Abstimmungsprobleme mit dem Denkmalschutz hätten dazu geführt, beklagte Bürgermeister Jochen Kirchner (parteilos). Der Antrag der Stadt, wegen der Auseinandersetzung mit der Landesbehörde Denkmalschutz eine Verlängerung der Umsetzungsfrist für dieses Projekt zu bekommen, sei in Wiesbaden abgelehnt worden. Gleichzeitig sei entschieden worden, dass Kirchhain das Geld weiter zustehe – aber für andere Vorhaben.

Kirchner sprach von einer merkwürdigen Entscheidung, schilderte dann aber, dass deren Folgen nur sehr bedingt zu Lasten der von der Evangelischen Kirche betriebenen Kindertagesstätte gehe. Es habe sich gezeigt, dass die energetischen Sanierungspläne der Stadt nicht im Einklang mit den Wünschen der KiTa-Leitung und der Elternschaft stehen. Für die stehe eine Veränderung des Raumkonzeptes sowie die Erneuerung und Erweiterung der Sanitäranlagen obenan. Diese Vorhaben seien ohnehin nicht förderungswürdig, sagte Kirchner, bekräftigte aber die Absicht, das alte Gebäude Schritt für Schritt mit einem Kostenaufwand von 218.000 Euro im Sinne seiner Benutzer zu ertüchtigen.

von Matthias Mayer

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