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Neue Hoffnung für Grundschule Bracht

Schulentwicklungsplan geändert Neue Hoffnung für Grundschule Bracht

Die Anstrengungen von Eltern, Bürgern und Kommunalpolitik zum Erhalt des Grundschulstandortes Bracht waren offenbar nicht vergebens. Das teilte Bürgermeister Manfred Barth während der jüngsten Sitzung der Rauschenberger Stadtverordneten mit.

Bracht. Im Entwurf des Schulentwicklungsplans des Landkreises war eine Schließung der Brachter Außenstelle der Grundschule Rauschenberg ab dem Schuljahr 2016/ 2017 vorgesehen. Der Grund: nach einer Prognose werde es ab diesem Zeitpunkt weniger als 26 Grundschüler in Bracht geben. 26 Schüler sind die Mindestzahl für eine zwei-klassige Grundschule, wie es sie derzeit in Bracht gibt.

Der fragliche Passus stehe nicht länger im Schulentwicklungsplan, erläuterte Barth nach einem Telefongespräch mit Schuldezernent Dr. Karsten McGovern. In dem Papier stehe jetzt, dass es in Bracht Entwicklungen gebe, die möglicherweise eine Schließung des Grundschul-Standorts entbehrlich machten, sagte Barth.

Der Bürgermeister betonte, dass die Stadt und die Dorfgemeinschaft Bracht trotz dieser erfreulichen Entwicklung weiter ihre Hausaufgaben machen müssten. Dazu gehört, für den beliebten Zuzugsort Bracht auch junge Familien mit Kindern zu gewinnen.

„Unsere ausführliche Stellungnahme an den Landkreis scheint gefruchtet zu haben. Ich bin Karsten McGovern und den entsprechenden Stellen im Kreishaus dankbar, dass unsere Ausführungen ernstgenommen wurden“, sagte Barth gegenüber der OP. Dem Bürgermeister wurden gestern im Kindergarten 261 Unterschriften für den Erhalt der Schule übergeben.

von Matthias Mayer

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