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Natur und Kultur fürs Wohnzimmer

Weihnachtsbaum- Anbau Natur und Kultur fürs Wohnzimmer

Wenn Alexander Wolf aus dem Fenster schaut, sieht der Niederkleiner Revierförster das ganze Jahr über ein Stück Weihnachten: Direkt hinter dem Forsthaus wachsen rund 5.000 Weihnachtsbäume.

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Alexander Wolf und Dr. Gregor Hütte von Essen verpacken in der Niederkleiner Weihnachtsbaumkultur eine Tanne.

Quelle: Mayer

Kirchhain. Die etwa einen Hektar große Kultur gehört zu den Flächen, auf denen das Forstamt Kirchhain für die Menschen aus der Region Weihnachtsbäume anbaut und diese auch zum Selbsteinschlag anbietet.

So wird der Weihnachtsbaum-Kauf  schnell zu einem Naturerlebnis für die ganze Familie – besonders auf den mitten im Wald gelegenen Anbauflächen.Was unterscheidet den Weihnachtsbaum vom Förster von Bäumen, die auf den riesigen Weihnachtsbaum-Plantagen in Dänemark oder im Sauerland gewachsen sind?

Alexander Wolf muss nicht lange überlegen:  „Wir arbeiten rein biologisch. Wir verzichten auf den Einsatz von Dünger und Unkrautvernichtungsmitteln. Und unsere Bäume werden weder fünf, sechs Wochen vor dem Fest geschlagen  noch über hunderte Kilometer durchs Land gefahren  – sie sind praktisch taufrisch.“

Für Dr. Gregor Hütte von Essen, dem für die Produktion verantwortlichen Bereichsleiter beim Forstamt Kirchhain, bietet der ökologisch korrekte Weihnachtsbaum auch optisch Vorteile. „Weil wir die Bäume nicht düngen wachsen diese langsamer. Damit stehen die Quirle (so heißen die Zweig-Reihen, die die Stämme von Tannen und Fichten umgeben, die Red.) dichter zusammen“, erläuter Hütte von Essen.

von Matthias Mayer

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