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Nahwärme steht auf Agenda

Niederwald Nahwärme steht auf Agenda

Der Ortsbeirat Niederwald hat eine Prioritätenliste mit sechs Punkten aufgestellt, die er der Stadt mit Blick auf den Haushalt 2018 vorlegen will. Dabei geht es auch um das Thema Nahwärme.

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Quelle: Matthias Mayer/Archiv

Niederwald. Ortsbeiratsmitglied Andreas Pitz hatte bereits mit Bürgermeister Olaf Hausmann über eine mögliche Nähwärmeversorgung in Niederwald gesprochen. In der Sitzung des Ortsbeirats berichtete Pitz, der Rathauschef stehe grundsätzlich hinter diesem Vorhaben. Er habe auch die Möglichkeit geäußert, die Finanzierung einer Machbarkeitsstudie in den Haushalt 2018 aufzunehmen. Nach Informationen des Ortsbeirates liegen die Kosten dafür bei rund 10000 Euro.

„Das ist eine Menge Geld. Wir sollten uns vorher erst einmal den Rückhalt im Ort einholen“, betonte Ortsvorsteherin Christina Krantz. Dies soll im Rahmen einer Befragung der Gebäudeeigentümer Niederwalds geschehen. Mit Info-Zetteln will der Beirat sich ein Meinungsbild schaffen, wie groß der Zuspruch im Dorf für ein Nahwärmenetz ist. Vorerst nahm das Gremium die Machbarkeitsstudie in die Prioritätenliste auf, die der Stadt mit Blick auf den Haushaltsplan 2018 vorgelegt werden soll. Anfang Juli will der Ortsbeirat dann entscheiden, ob das Projekt Zukunft hat. „Vorbehalt ist, dass die Befragung positiv ausfällt“, sagte Krantz. Was genau „positiv“ genau heißt – also ob es dafür etwa eine bestimmte Zahl an Befürwortern geben muss –, sei aktuell noch unklar, erklärte die Ortsvorsteherin gegenüber der OP.

Dem Ortsbeirat liegt der Radweg am Herzen

In die Prioritätenliste nahm der Ortsbeirat dann aber noch fünf andere Punkte auf. Eins der wichtigsten Anliegen: Sollte die Entstehung eines weiteren Kiessees auf der sogenannten „Auskiesungsfläche 5“ genehmigt werden, ginge damit die Verlegung des aus dem „Lochweg“ herausführenden Radwegs einher. Der Ortsbeirat fordert, dass in diesem Fall das marode Teilstück bis zur Anschlussstelle der Umlegung saniert und verbreitert wird. „Uns ist grundsätzlich wichtig, dass der Radweg auf keinen Fall verloren geht. Denn er ist für die Fahrradfahrer ein Anschluss nach Marburg und Stadtallendorf“ sagte Christina Krantz.

Daneben beinhaltet die Liste die Wünsche nach Sanierung der Kanäle in den Straßen „Wolfsweg“ und „Alte Seite“, die Instandsetzung des Parkplatzes am Sportplatz, die Sanierung der Thekenanlage im Bürgerhaus sowie die Behebung der Straßenschäden im Ort – gerade im Hinblick auf die 775-Jahr-Feier im kommenden Jahr.

Nicht zuletzt stimmte der Ortsbeirat über die Verwendung der Verfügungsmittel ab. Jeweils 300 Euro gehen an den Friedhofsausschuss zur Unterstützung kleinerer Projekte, den Förderverein des Kindergartens „Bärenhöhle“, der einen Holzpavillon baut, sowie den VfR Niederwald, der den alten Holzzaun am Sportgelände gegen einen Metallzaun austauscht.

Ortsvorsteherin Christina Krantz wies am Rande darauf hin, dass eine Neueröffnung des Jugendclubs in Niederwald im Raum steht. Dieser war im April nach einer Sachbeschädigung geschlossen worden. Interessierte können sich bei der Jugendförderung Kirchhain melden.

Kontakt zur Jugendförderung; Telefonnummer: 06422/922079. E-Mail: r.sandrock-heer@kirchhain.de

von Yanik Schick

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