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Nach Kirmes ist vor Kirmes

Feiern Nach Kirmes ist vor Kirmes

"Volkes Stimme war massiv - dem wollen wir uns nicht verschließen", sagt Bürgermeister Thomas Groll und kündigt Veränderungen für die Trinitatis-Kirmes 2013 an.

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Die Chancen stehen gut, dass im kommenden Jahr wieder ein Riesenrad auf dem Festplatz in der Lehmkaute steht.Archivfoto

Neustadt. Zufriedenheit war Trumpf nach der ersten Kirmes unter Federführung von Bürgermeister Thomas Groll und René Spatzier von der Stadtverwaltung. Der „Komet“, eine Zeitschrift des Deutschen Schaustellerbundes, sieht die Trinitatis-Kirmes wieder im Aufwind, lobte zahlreiche Veränderungen, übte aber auch Kritik - und spiegelte in einem Punkt voll die Meinung von Neustadts Bürgern wider: Diese hatten ebenso wie der neu gegründete Festbeirat nach den vier Festtagen den Getränkeausschank ins Fadenkreuz genommen. Für Groll und Spatzier ist daher klar: Im kommenden Jahr wird es auch außerhalb des Festzeltes im kommenden Jahr wieder eine Getränkeausgabe geben. Und damit nicht genug: Auch die Einführung des Junker Hans kehrt an ihre altbewährte Stelle im Freitagabendprogramm zurück.

Viel Lob und ein bisschen Kritik - da wundert es kaum, dass Groll und Spatzier mit Unterstützung des Festbeirates voller Tatendrang die Planungen für 2013 angehen. Konrad Ruppert soll nach seinem gelungenen Auftreten als Generalpächter des oberen Festplatzes im vergangenen Jahr mindestens bis zur Kirmes 2015 als Generalpächter fungieren. Dann ist er für die Fahrgeschäfte und die Gastronomie zuständig. „Von seiner Erfahrung und seinen Kontakten werden wir profitieren“, freut sich Groll und betont, der Vorsitzende des Schaustellerverbandes Kassel-Göttingen sehe derzeit gute Chancen, im kommenden Jahr wieder mit einem Riesenrad aufwarten zu können.

Die Null soll stehen

Optimistisch gibt sich auch der Bürgermeister. Die Kirmes 2012 sei weitgehend abgerechnet und schlug statt der kalkulierten 5000 Euro mit 2500 Euro Defizit zu Buche: „Wir sind optimistisch, dass wir im kommenden Jahr kostendeckend arbeiten können.“ Einen „Höhepunkt“ solle es trotz des Verzichtes auf Eintritt jeden Abend geben - unter anderem wieder mit einem Vertreter der Mallorca-Stimmungs-Ecke. Außerdem plant Groll ein Double aus der deutschen Schlagerszene und den „Faktor Einheimische“ ein, sprich: eine Neustädter Band.

Den Samstagnachmittag wollen die Veranstalter aufteilen: Zunächst soll es ein Programm für Kinder bis zehn Jahren geben, anschließend sollen die 10- bis 14-Jährigen zu ihrem Recht kommen, zum Beispiel mit einer Jugenddisco oder „Olympischen Spielen für Klassen“.

Ein Höhepunkt ist und bleibt der Festzug. Neben drei Trachtengruppen haben bereits sieben Kapellen ihre Teilnahme zugesagt. Zudem werden aller Voraussicht nach einige Oldtimer mitfahren, was Groll den Grundsatz ausrufen lässt: „Immer ein bisschen anders“.

von Florian Lerchbacher

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