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Ostkreis Mutters Scheinwelt zerbricht an der Realität
Landkreis Ostkreis Mutters Scheinwelt zerbricht an der Realität
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18:30 05.01.2014
Die muntere und routinierte Darstellertruppe der Kolpingfamilie bereitet sich auf die Lustspiel-Aufführungen vor. Foto: Klaus Böttcher
Neustadt

Die Theatergruppe in der Junker-Hansen-Stadt will erneut dafür sorgen, dass dass einige Hundert Besucher an zwei Abenden ein paar entspannte Stunden erleben und herzhaft lachen können. Schon seit Anfang September proben die vier Damen und die fünf Herren. Zunächst waren es nur Leseproben, doch schon seit Anfang Oktober wird einmal wöchentlich im Saal geübt. „Im Haus der Begegnung, wenn wir rein kommen“, erzählt der Regisseur Michael Lengsfeld und berichtet von den Schwierigkeiten, an den Schlüssel für das Gebäude zu kommen. „Ins Pfarrheim können wir auch nicht immer rein, es macht keinen Spaß“, meint Lengsfeld schon fast resignierend.

Doch die aktiven Laiendarsteller lassen sich nicht entmutigen, es wird seit November zweimal in der Woche fleißig geprobt. In dem Stück geht es um Luise, die ihre Familie fest im Griff hat. Das glaubt sie zumindest. Ihre Tochter Laura soll Franz, einen Adeligen, heiraten und ihr Sohn Theo muss Doktor werden. Die zweite Tochter Sophie ist in Amerika angeblich mit einem reichen Amerikaner verheiratet. Da stören eigentlich nur noch der ewig schlafende Mann Egon sowie Oma Cäcilia, die alles mit Wodka kuriert. Doch Luise hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Laura will Bernd, einen einfachen Klempner, heiraten. Um ihr Ziel zu erreichen, muss Bernd sich als Professor verkleiden. Theo erlernt heimlich den Beruf des Kochs und ihr Mann Egon arbeitet nach dem Verlust seines Arbeitsplatzes als Barkeeper in einem zweifelhaften Lokal und nebenbei als Kellner im Hotel Löwen. Kein Wunder, dass es ihm an Schlaf fehlt.

Als Sophie mit ihrem Mann Bill aus Amerika kommt, bricht Luises Scheinwelt dann aber doch zusammen. Nach viel Aufregung, samt Träumen mit Niveau, erfährt Luise von Bills gesellschaftlicher Stellung. Doch Luise handelt jetzt wieder nach dem Motto. „Lass das mal die Mutter machen.“

Das Stück wird am Samstag, 11. Januar ab 20 Uhr und am Sonntag, 12. Januar ab 19 Uhr im Haus der Begegnung aufgeführt. Karten gibt es im Vorverkauf beim Salon Hoch.

von Klaus Böttcher

Beim siebten Neujahrskonzert der Stadt und der evangelischen Kirchengemeinde zeigte sich am Freitagabend, welche musikalischen Talente in der Junker-Hansen-Stadt schlummern.

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