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Museum dokumentiert Aufbauleistung

Stadtallendorf Museum dokumentiert Aufbauleistung

Stadtallendorfer Stadtgeschichte zum Anschauen und Anfassen bot der Heimat- und Geschichtsverein am Freitag während seiner Jahreshauptversammlung.

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Inge Guba überreichte an Fritz Brinkmann-Frisch und Herbert Köller (v. links) einen gläsernen Nachttopf aus der Produktion der Stadtallendorfer Glasfabrik Stubbe. Rechts Brigitte Guba.

Stadtallendorf. Rund ein Viertel der 100 Vereinsmitglieder nutzte diese Gelegenheit im DIZ-Stadtmuseum, das im Stadtallendorfer Aufbaugebäude untergebracht ist. „Es ist unsere Hauptaufgabe, in dem Museum die Stadtgeschichte darzustellen. Deswegen haben wir es auch nicht Heimat-, sondern Stadtmuseum genannt“, erklärte der Vereinsvorsitzende Herbert Köller, der vor dem Einstieg in die offizielle Tagesordnung die Vereinsmitglieder gemeinsam mit Museumsleiter Fritz Brinkmann-Fritsch durch die Räume des neuen Museumsteils führte.

In den vier neuen Räumen, die nur über den DIZ-Eingang zugänglich sind, wird mit vielen Fotos, Dokumenten und Exponaten der Übergang vom Krieg zum Frieden, von Flucht und Vertreibung, Leben in den Bunkern der ehemaligen Sprengstoffwerke über erste Anfänge der industriellen Entwicklung bis hin zum Wirtschaftswunder in Stadtallendorf und dem Beginn der multikulturellen Entwicklung der 50er und 60er Jahre gezeigt.

Viele der Fotos, Dokumente und Ausstellungsstücke weckten bei den älteren Vereinsmitgliedern Erinnerungen an die 84 Firmen im DAG-Gebiet und 60 Firmen im WASAG-Gelände, die es dort in der Zeit bis 1960 gegeben hatte.

In diesem Zusammenhang überreichten Dr. Inge Guba und Brigitte Guba aus dem Familienbesitz ein neues historisches Exponat an die Museumsleitung. Es handelte sich um einen gläsernen Nachttopf, der in den Anfangsjahren der Glasfirma Stubbe produziert worden war. „Die waren prima. Da konnte man durch das Glas immer sofort sehen, ob etwas passiert war“, bemerkte eine der Besucherinnen.

Mehr lesen Sie am Montag in der gedruckten OP.

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