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Momberger Schützen investieren 2500 Stunden

Dorferneuerung Momberger Schützen investieren 2500 Stunden

18 Monate nach der Übergabe des Förderbescheides haben die Mitglieder des Schützenvereins Momberg bereits viel an ihrem Schützenhaus bewegt.

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Bei trübem Herbstwetter brachten Mitglieder des Vereins neue Bleche auf dem Dach des Schützenhauses an. Privatfoto

Momberg. „Schützen machen sich fit für die Zukunft“ so titelte die OP im März vergangenen Jahres in ihrem Bericht von der Übergabe des Förderbescheides aus dem Sonderinvestitionsprogramm Sportland Hessen, durch Finanzminister Dr. Thomas Schäfer an den Schützenverein Momberg.

Gut 18 Monate später sind die Mitglieder des Momberger Vereins stolz auf das, was sie in mehr als 2 500 Stunden Eigenleistung geschaffen haben: Der alte Bogenplatz wurde begradigt und wettkampftauglich ausgebaut, so dass für das nächste Jahr die Ausrichtung von Kreis- und Gaumeisterschaften geplant ist. Um dem Gesundheitsschutz Rechnung zu tragen, wurde der Pistolenstand mit einer modernen Abluftanlage versehen, so dass nun die Schützen während des Schießens keine durch die Schussabgabe entstehenden Gase einatmen müssen.

Ebenso im Zeichen des Gesundheitsschutzes steht die Sanierung des Kleinkaliberstandes. Er wird mit einer schalldämmenden Wand- und Deckenverkleidung versehen. Zuvor wurde der alte, über die Jahre marode gewordene Fußboden entfernt und durch einen neuen, isolierten Betonboden ersetzt. Auch der Eingangsbereich des Schützenhauses wurde umgebaut. Er ist dank einer Rampe barrierefrei geworden.

An den vergangenen Wochenenden wurde das Dach des Schützenhauses mit Blechen versehen. In den nächsten Wochen soll die Dämmung im Innenausbau erfolgen. Um die energetische Sanierung weiter fortzuführen, werden die Glasbausteine in den Toiletten durch moderne Kunststofffenster ersetzt. Zum Abschluss der Arbeiten erneuern die Schützen im nächsten Frühjahr noch den Zaun um das Gelände. Das gesamte Projekt ist mit einer Investitionssumme von rund 100000 Euro veranschlagt. Der Verein wird durch Fördergelder von Stadt, Kreis und Land unterstützt.

Ein Großteil der Finanzierung bildet jedoch die Eigenleistung der Mitglieder. „Wir wollen nicht stehenbleiben, sondern die Zukunft gestalten und unseren Verein attraktiver machen. Schließlich gilt es ein Angebot zu schaffen, bei dem die Menschen Spaß haben, Sport zu treiben“, betont Vorsitzender Edwin Lotter. Er würdigt den Einsatz der Helfer und den ihrer Frauen, die Woche für Woche die Verpflegung bei den Arbeitseinsätzen sicherstellen.

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