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Molkereigenossen spenden Kindern Milch

Tafel Molkereigenossen spenden Kindern Milch

Die Marburger Molkereigenossenschaft spendet der Kindertafel in Stadtallendorf insgesamt 1 000 Liter Milch, die sie wöchentlichen Raten liefert.

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Waltraud Dorn (vorne) von der Stadtallendorfer Kindertafel freut sich mit ihren Helfern über die erste Milchlieferung, die Hans-Werner Wege (links) persönlich überbrachte.Foto: Klaus Böttcher

Stadtallendorf. Hans-Werner Wege, der Geschäftsführer der Marburger Molkereigenossenschaft, brachte die ersten 100 Liter Milch persönlich nach Stadtallendorf. Der Kontakt zur Kindertafel war während des Herbstmarktes, auf dem die Marburger Molkerei vertreten war, entstanden: Dort hätten sie mitbekommen, dass für die Kindertafel gespendet worden sei, erzählt Wege im Gespräch mit der OP und ergänzt: „Man hat uns erzählt, dass Milch immer Mangelware ist - da dachten wir uns: Wir spenden Milch statt Geld.“

Die Kindertafel kann jetzt einige Wochen Milch von der Molkerei abrufen, bis 1 000 Liter erreicht sind. Bei fast 100 Kindern, die wöchentlich in die Ausgabestelle in Stadtallendorf kommen, reicht die Spende rund zehn Wochen lang. „Milchprodukte müssen wir immer dazu kaufen“, betont Waltraud Dorn von der Kindertafel und freut sich deshalb riesig über diese Spende.

68 Landwirte aus dem Marburger Land hatten die Marburger Molkereigenossenschaft gegründet, nachdem die hessische Privatmolkerei Schwälbchen den 19 Jahre laufenden Pachtvertrag Ende 2011 gekündigt hatte. Es war und ist für die Genossenschaft ein hartes Stück Arbeit, die Molkerei aufzubauen und zu betreiben, berichtet Wege. Inzwischen bestehe die Jahresproduktion aus 22 Millionen Liter Milch. Ziel der Marburger Genossenschaft sei es, sich auch weiterhin als kleine Molkerei neben „den Großen“ zu behaupten.

von Klaus Böttcher

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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