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Mit Jingle Bells, Glühwein und Gottes Segen

Weihnachtsmarkt in Kirchhain Mit Jingle Bells, Glühwein und Gottes Segen

Die gemütliche, besinnliche Zeit der Weihnachtsmärkte hat begonnen: Fast 50 große und kleine Nikoläuse eröffneten singend und musizierend den zweitägigen Kirchhainer Weihnachtsmarkt.

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Da greift jeder gerne zu: weihnachtliche Köstlichkeiten auf einem Stand des Kirchhainer Weihnachtsmarktes. Fotos: Karin Waldhüter

Kirchhain. Fast ohne Unterlass blitzten am Samstagmorgen die Fotoapparate, und die Handykameras wurden minutenlang in die Luft gestreckt, um den Auftritt der kleinen, rot bemützten Nikoläuse im Bild fest zu halten. Mit dem fröhlichen „Rudolf das rote Rentier“ eröffneten die Kindergartenkinder „Auf der Röthe“ musikalisch den Weihnachtsmarkt. Mit Trompeten, Xylophon und Flöten sorgten ehemalige Kindergartenkinder unter der Leitung von Musiklehrerin Dagmar Klinger mit „Jingle Bells“ für Weihnachtsstimmung.

Die Worte „Hiermit erkläre ich den Markt für eröffnet“, sprach Bürgermeister Jochen Kirchner. „Hätten wir jetzt noch Schnee, dann wäre es noch schöner“, sagte er. Der Weihnachtsmarkt sei einer der wenigen Märkte in Kirchhain, den man mit zwei Kindern an der Hand besuchen könne, ohne diese zu verlieren, so Kirchner. Pastor Jürgen Blum sprach Segensworte und erinnerte an die Bedeutung der Adventszeit.

Zum siebten Mal bot der Kirchhainer Weihnachtsmarkt Kulinarisches, Musikalisches, und Unterhaltsames für Alt und Jung. 20 nostalgische Holzhütten luden rund um den malerischen Marktplatz zum Verweilen und Stöbern ein und machten Lust auf die kommende Adventszeit. An den Ständen wurden Geschenkartikel, Schmuck und weihnachtliche Bastel- und Handarbeiten und allerlei köstliche Leckereien für jeden Geschmack geboten.

Auf der überdachten Bühne unterhielten der Evangelische Posaunenchor Kirchhain, die Blaskapelle Emsdorf, der MGV Kirchhain, die Mini-Big-Band der Alfred-Wegener-Schule, die „Accordeon Factory“, der Posaunenchor Großseelheim, das Blasorchester der FFW Kirchhain und der Chor „Cantilena“, an beiden Tagen die Besucher. Das Marktareal erweiterte sich noch um 15 weitere Stände, die in der Fußgängerzone zum bummeln einluden.

„Der Markt ist sehr schön, familiär und nicht überlaufen. Es ist toll, dass wir in Kirchhain den Markt haben, die Stadt diesen sogar noch erweitert hat und auch Kirchhainer Geschäftsleute Stände übernommen haben“, finden Frank und Julia Nau mit Töchterchen Lara und Uroma Katharina Becker.

Glühweinbecher kamen kurz vor Toresschluss

Am Freitag kurz vor „Toresschluss“ um 11.45 konnte Marktmeister Jürgen Rösler aufatmen. Da waren endlich die ersehnten 1000 Glühweinbecher in Kirchhain angekommen. In der Kolpingfarbe orange zierte zum 200. Kolpingjubiläum in diesem Jahr die katholische Kirche St. Elisabeth die Tassen. Das Motiv für den Becher hatte erneut der Heimat- und Geschichtsverein Kirchhain zur Verfügung gestellt. Bis zum 23. Dezember können die beliebten Tassen noch im Bürgerbüro zum Preis von zwei Euro erworben werden. „Wenn ich morgens hier stehe und die Kinder beginnen zu singen, fällt alle Last von mir ab und der Stress kann weichen“, erzählt Rösler, der erfahrungsgemäß für Sonntag die meisten Besucher erwartet.

Besonders für Kinder gab es reichlich Unterhaltung. Ein Nikolausbesuch, ein Kinderkarussell, eine lebendige Krippe, das Theaterstück mit Spunk „Willi Winters Weihnachtszeit“, das im Pfarrsaal der katholischen Kirche St. Elisabeth aufgeführt wurde und Märchenerzähler Philipp Layer, der die Kinder zu Märchen und Sagen einlud.

von Karin Waldhüter

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