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Mehrheit sieht keinen Grund für einen A-49-Baustopp

Stadtallendorf Mehrheit sieht keinen Grund für einen A-49-Baustopp

Ein Antrag von Bündnis 90/Die Grünen, der unter anderem den Baustopp für den A-49-Abschnitt zwischen Treysa und Bischhausen forderte, löste eine Grundsatzdebatte über den Sinn dieser Autobahn aus.

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Im März kam es zum medienwirksamen Spatenstich für den nächsten A-49-Abschnitt.

Quelle: Hirsch

Stadtallendorf. Die Stadtallendorfer Bündnisgrünen machten von jeher nie einen Hehl daraus, dass sie einen Weiterbau der Autobahn 49 ablehnen.

Ihr Antrag im Stadtparlament forderte aber kein generelles Nein zur A 49, sondern zunächst einen Baustopp, die Anforderung von Aussagen zur weiteren Finanzierung der A 49, Berechnungen der Verkehrsbelastungen falls es zu einem Ausbauende der A 49 bei Stadtallendorf kommt und ein gemeinsames Handeln mit den Städten Neustadt, Marburg und der Gemeinde Ebsdorfergrund. Was folgte war eine sehr leidenschaftliche, fast einstündige Debatte.

Michael Feldpausch, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90 / Die Grünen warb gleich mehrfach um eine Mehrheit für die Initiative seiner Fraktion. Er hält es für durchaus wahrscheinlich, dass die Autobahn bis an den Rande Stadtallendorfs gebaut werden dürfe.

„Der Abschnitt zwischen Bischhausen und Treysa hat allein schwerlich einen Verkehrswert. Bei einem Bauende in Stadtallendorf hätte die A 49 einen solchen Verkehrswert“, argumentierte Feldpausch. Mit einer erheblichen Belastung sei zu rechnen.

Im Kern drehte sich dieser Teil der Diskussion um die Befürchtung, dass es zum abschnittsweisen Weiterbau der A 49 kommen könnte – und das aus Sicht der Grünen deshalb die Baustelle in Treysa gestoppt werden muss.

von Michael Rinde

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