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Mehr als 500 Fans feiern die Rückkehr

Softeis-Konzert Mehr als 500 Fans feiern die Rückkehr

Zwei Jahre mussten die Fans beim Neujahrsmarkt auf „Softeis“ verzichten. Am Samstag waren sie wieder da und machten das Bürgerhaus zu einem Hexenkessel.

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Die Band Softeis trat im Kirchhainer Bürgerhaus gemeinsam mit dem MGV Mardorf auf.

Quelle: Karin Waldhüter

Kirchhain. Mitsingen, klatschen, hüpfen – stundenlang, und damit nicht genug. Mit harten Schlagzeugbeats, rasenden Gitarrensoli und unbändiger Stimme schafft es Softeis schon nach wenigen Takten, das vollbesetzte Bürgerhaus in einen rockenden Hexenkessel zu verwandeln.

Mit immenser Spielfreude zieht die Band dabei alle Register. Immer wieder muss Sänger Ronny Moucka innehalten und sich mit einem Handtuch den Schweiß von der Stirn wischen, wenn er mit seinen exzellenten Bandmitgliedern Werner Eismann (Bass), Gerhard Eismann (Gitarre), Michael Walter (Schlagzeug) und neu dabei Andreas Larbig am Keybord im Rücken einen Song nach dem anderen über die Bühne feuert.

„Wie ich das vermisst habe nach zwei Jahren Abstinenz“, gesteht Ronny dem tobenden Publikum. Im Bürgerhaus sind es mehr als 500 Besucher, die den Akteuren auf der Bühne die Arme entgegenstrecken.
So prasselt Hit auf Hit: Auf die Powerballade „Who want‘s to live forever“ folgen „The show must go on“, Bon Jovi‘s „Is my life“ und der Pop-Rock-Song „The voice“ von John Farnham – und die Publikums-Chöre beteiligen sich ebenso lautstark wie textsicher an Totos Erfolgssong „Rosanna“.

Es folgen „Fire & Ice“ und „Holy man“, zwei eigene Stücke der Band aus ihrer CD „Never enough“. Nach dem ersten Deep-Purple-Song des Abends „Child in time“ haben sich gleichermaßen Musiker und Publikum eine zehnminütige Pause verdient.

Gemeinsamer Auftritt mit Mardorfer Chor

Die fetzige Softeis-Version von Beethovens neunter Symphonie „Freude schöner Götterfunken“ kündigt im zweiten Teil des Abends den Auftritt des Gemischten Chores des MGV Mardorf an. Rund 30 Chormitglieder versammeln sich um die aufgestellten Mikrofone und rocken mit der Band zu „Still haven‘t found“ die Bühne, als plötzlich der Strom ausfällt und die Bühne dunkel wird. Nach einigen Minuten Ursachenforschung sind Licht und Ton wieder da, was vom Publikum begeistert beklatscht wird.

Weiter gehts mit „We will rock you“ und „Smoke on the water“, das bei keinem Neujahrsmarkt fehlen darf und bei dem Werner und Gerhard Eismann die Bühne verlassen und sich in der Menge feiern lassen. Mit einem ohrenbetäubenden Applaus werden die Chorsänger schließlich verabschiedet. „Das müssen wir wieder machen“, ruft Moucka begeistert.  

Unterstützung bekommt die Band von den Gastmusikern Alex Pöltl und Friedericke Kreh, die mit satter Stimme die gefühlvolle Ballade „Almost Lover“ singt und als Kontrast das rockige „Come together“ präsentiert.
Im Publikum begrüßt Moucka auch zahlreiche Fans, die aus dem Saarland, Frankreich und Kassel angereist sind, und stellt Keyboarder Andreas Larbing aus Cölbe vor, der in nur knapp zwei Monaten am Keyboard 25 Stücke perfekt eingeübt hat.„Dass die Band heute spielt, ist sein Verdienst“, so Moucka.

Seit 19 Jahren ist Softeis ein fester Bestandteil des Kirchhainer Neujahrmarktes. Ihr Auftritt musste allerdings in den vergangenen  beiden Jahre ausfallen. „Softeis hat gefehlt, die Band gehört einfach zum Neujahrsmarkt dazu und der neue Keyboarder macht es toll“, findet Besucherin Anke Stark aus Momberg.

Mitternacht ist schon vorbei, als der dritte Teil des Abends beginnt und vor und auf der Bühne mit „Highway to hell“ und „Rock‘n all over the world“ und „Mistreated“ weitergefeiert wird.
Am frühen Abend hatten die Bands „Benli“, „Ages“ und die „Glasbowstones“ die Stimmung bereits angefacht.

von Karin Waldhüter

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