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Samstag profitiert von Wetterprognose

Martinsmarkt Samstag profitiert von Wetterprognose

Die für Sonntag angekündigte stürmische Wetterlage hatte bereits im Vorfeld des Martinsmarktes zu Absagen einiger Standbetreiber geführt. Viele Besucher waren aufgrund der Wettervorhersage schon am Samstag da.

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Typisches Markttreiben in Kirchhain. Man trifft sich auf ein Schwätzchen, begutachtet das Warenangebot und schiebt sich durch die Gasse hin zur nächsten Attraktion.

Quelle: Karin Waldhüter

Kirchhain. „Wir wollen über den Markt bummeln, denn das Wetter soll ja heute besser sein als morgen. Und normalerweise ist samstags ja nicht so viel Betrieb“, erzählten Gabriele Blum und Ludwina, kurz nachdem sie das Marktgelände betreten haben. Sie schauen sich am Schal- und Mützenstand von Margarete Hamers um. „Bei dem kalten Wetter kann man schon mal einen Schal gebrauchen“, überlegen die Frauen noch, während Standbetreiberin Margarete Hamers die Vorzüge des wärmenden Naturmaterials anpreist. „Die Nachfrage ist gut“, erklärte die Händlerin aus dem Sauerland mit Blick auf die gesunkenen Temperaturen zufrieden.

Besonders freuten sich die beiden Besucherinnen auf die Handarbeitsausstellung im Bürgerhaus, wo sie unbedingt noch vorbeigucken wollen. Auch die Geschäfte sind gut frequentiert, hier konnten die Besucher von zahlreichen Rabatten und Angeboten der Kirchhainer Geschäftsleute profitieren. „Es herrscht beständig Betrieb, und viele Damen sind da, um sich unser neues Geschäft anzugucken“, freute sich Cristina Glaeser am Samstagnachmittag im „Frauenzimmer“.

Flaute herrschte dagegen bei Fensterputzer Christian Linke. Der Hamburger hatte zum ersten Mal seinen Stand in Kirchhain aufgebaut hatte und versprach eine „neue Dimension des Fensterreinigens“.

Marktmeister ist zufrieden mit Verlauf

Zufrieden mit dem Verlauf zeigte sich Marktmeister Robert Römer, obwohl aufgrund des angekündigten stürmischen Wetters elf Marktbestücker ihre Teilnahme abgesagt hatten. Rund 80 Prozent der Aussteller seien Stammbestücker, aber auch etliche, wie der Fensterputzer oder ein großer Bastelstand, seien neu dabei.

Die Händler, die sich auf die ungünstige Wetterprognose verlassen hatten, sollten auf das falsche Pferd gesetzt haben. Am Sonntag herrschte bei Sonnenschein und mäßigem Wind gutes Marktwetter. Nur gelegentlich zogen Böenfelder über die Stadt. Von einem Orkan keine Spur.

Mit Rock‘n‘Roll vom Feinsten sorgten The Heads für beste Unterhaltung, auch wenn die kühlen Temperaturen nicht unbedingt zum Hinsetzen einluden. „Der Markt ist gut besucht, es ist zwar kalt, doch solange es nicht regnet, ist es okay“, erzählte Michael Pfeiffer, Schlagzeuger der Heads, in einer Spielpause.

Anzahl der Händler im Bürgerhaus wächst

„Wir haben heute außerordentlich mehr Besucher als sonst samstags, sowohl in den Geschäften als auch draußen“, bestätigte Harald Pausch vom Organisationsteam des Verkehrsvereins, maßgeblich zuständig für die Organisation und Einteilung der Stände im Bürgerhaus.

Die Anzahl der Händler im Bürgerhaus sei im Laufe der Zeit kontinuierlich gewachsen, auch dank der Bewirtschaftung durch die Frauen der Gymnastikgruppe Niederwald. „Gerade wenn das Wetter durchwachsen ist, ist das Bürgerhaus ein beliebter Anlaufpunkt“, sagte Pausch. Das Standangebot sei gewohnt bewährt und ausgewogen, so Pausch. Neben dem Vergnügungspark am Hexenturm zog Jongleur „Coolumbus“ in der Innenstadt die jungen Besucher mit seiner unterhaltsamen Show in den Bann.

von Karin Waldhüter

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