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Ostkreis Man nehme immer eine Prise Humor
Landkreis Ostkreis Man nehme immer eine Prise Humor
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18:41 05.01.2014
Die Tänzerinnen der Prinzengarde sind bereits in sehr guter Form, wie sich gestern bei ihrem ersten Auftritt in diesem Jahr zeigte. Fotos: Michael Rinde
Stadtallendorf

Die befreundeten Karnevalsvereine aus Marburg oder Laubach spendeten in ihren Grußworten ein wenig Mut. Cornelia Prill, Vorsitzende des „Festkomitees Carneval in den katholischen Kirchengemeinden“ (FCKK), übte sich in Selbstironie. Bei der Begrüßung rief sie ein „Kampagne Helau, leider ohne Prinzenpaar“ in die Runde. Dass der FCKK in dieser närrischen Kampagne aber auch ohne gekrönte närrische Häupter auskommen kann, zeigte sich beim Programm des Neujahrsempfangs.

Nachdenkliches lieferte dabei Friedhelm Kremer, stellvertretender Vorsitzender des Vereins, in seiner Neujahrsansprache. Schlaglichtartig warf er einen Blick auf das vergangene Jahr, erinnerte an Ereignisse, die mancher bereits wieder vergessen hatte. Kremer zeigte, dass Narren keineswegs der Blick für die ernste Realität unserer Zeit fehlt. Cornelia Prill hatte zuvor schon ein Rezept kreiert, um gut durch den Alltag während der nächsten zwölf Monate zu kommen. Ihre „Kochempfehlung“: Das Tagesgericht sollte bei der Zubereitung von Pedanterie oder Neid befreit werden. Stattdessen empfiehlt sie Prisen von Ironie und Humor, „reichlich mit Liebe übergossen, täglich mit Heiterkeit serviert“.

An Show und Unterhaltungen fehlte es nicht. Funkenmariechen Marie Christin Falker tanzte zur Titelmelodie des Serienklassikers „Captain Future“ aus längst vergangenen Kindertagen. Die Prinzengarde zeigte sich bereits in sehr guter Form, bereit für zahlreiche Auftritte, unter anderem bei der großen Prunksitzung des FCKK am 15. Februar. Schon einen Tag vor dem offiziellen Termin kamen 15 Sternsinger der Gemeinde Christkönig in das Foyer der Stadthalle. Sie sammelten erste Spenden für Kinder in Not.

„Captain Future“ und ein Frank-Sinatra-Song

„Edgar und Norbert“ sind ebenfalls zu einem Markenzeichen im Programm geworden. Sie spielten auf ihren Trompeten einen Sinatra-Klassiker, „Something stupid“. Im nächsten Jahr, so die Zusage, werden sie wieder „etwas Schlaues“ spielen. Ein musikalisches Glanzlicht am Schluss des offiziellen Teiles setzte der Chor „Glee Vocal“, 25 Sängerinnen und Sänger aus Niederklein mit eher getragenen Liedern.

Vor allem aber war dieser Neujahrsempfang wieder eine Gelegenheit für alle Gäste, miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Moderation lag in den bewährten Händen von Christel Rohm-Naumann und ihrem Mann Norbert Naumann, dem Sitzungspräsidenten-Paar.

Für die FCKK-Prunksitzung gibt es ab dieser Woche Karten bei Schreibwaren Ilk und Brillen-Optik Dewner.

von Michael Rinde

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