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Magistrat setzt auf „Mammutprojekt“

Straßenausbau Magistrat setzt auf „Mammutprojekt“

Vor dem Jahr 2012 kommt es nicht zum Bau eines Kreisverkehrs an der Kreuzung zwischen den Landesstraßen 3089 und 3073 bei Stausebach. Gelder für einen Bau im nächsten Jahr wurden nicht genehmigt.

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Die Untergasse muss grunderneuert werden. Ende Oktober will der Magistrat ein Konzept vorlegen, wie die Sanierung und zwei weitere Bauprojekte möglich werden sollen.

Quelle: Lerchbacher

Kirchhain. Bürgermeister Jochen Kirchner (parteilos) sieht eine Chance, die Sanierung der Untergasse in Kirchhain endlich anzugehen, allerdings nur, wenn dieses Mammutvorhaben mit dem endgültigen Ausbau des Kreisverkehrs am Amöneburger Dreieck und dem Bau einer neuen Brücke am Amöneburger Tor koordiniert wird. Eine Aufteilung der Bauprojekte, wie sie auch denkbar wäre, hält der Kirchhainer Magistrat für nicht vertretbar. Schließlich sei die Einfallsstraße die „Hauptlebensader der Stadt“. So argumentierte Kirchner in der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Verkehr am Montagabend.

Derzeit arbeitet die Verwaltung daran, ein Konzept zu erstellen, wie sich Brücken- und Kreisverkehrsbau und die Sanierung der Untergasse zeitgleich realisieren und vor allem auch finanzieren ließen. Ende Oktober soll das Konzept stehen und dann Ausschüssen und Stadtparlament vorgestellt werden.

Eine Kostenschätzung gehe von rund 2,3 Millionen Euro Baukosten für alle drei Projekte aus, erklärte Kirchner am Dienstag auf Nachfrage der OP. Von dieser Summe gehen Zuschüsse und Kostenanteile, etwa beim Kreisverkehrsausbau, ab. Von den Anliegern der Untergasse dürfte die Stadt dann auch noch Beiträge erheben, wenn es zur Sanierung kommt. Mit welchen Kosten die verschuldete Stadt am Ende selbst rechnet, wollte Kirchner am Dienstag noch nicht sagen. Auch zu einem Bautermin wollte er sich noch nicht äußern. „Wir arbeiten noch am Konzept“, begründete er sein Schweigen.

von Michael Rinde

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