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Magistrat sagt Nein zur Förderung

Altes Amtsgericht Magistrat sagt Nein zur Förderung

Eine Untersuchung zeigt die hohe historische Bedeutung des alten Amtsgerichts in Kirchhain.

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Die Fassade des alten Amtsgerichts bezeugt den hohen Sanierungsbedarf seit Jahren.

Quelle: Tobias Hirsch

Kirchhain. Ist die Sanierung des alten Amtsgerichts finanzierbar oder steht am Ende doch der schon einmal angekündigte Abrissantrag des Eigentümers? Rund 600.000 Euro Zuschüsse benötigt der Inhaber Schoofs-Imobilien, damit sich für ihn die Sanierung rechnet.

Ein zwischen Landesamt für Denkmalpflege, Stadtverwaltung und Eigentümer ausgearbeitetes Zuschusskonzept scheint zu scheitern, bevor es konkreter wird. Die Idee, eine Summe von 450.000 Euro aus dem Programm Stadtumbau in Hessen zu nehmen, hat der Magistrat der Stadt abgelehnt. Am Donnerstagabend wurde darüber im Bauausschuss beraten.

„Der Magistrat ist der Meinung, dass wir das Geld angesichts unserer leeren Kasse an anderer Stelle dringender brauchen“, sagte Bürgermeister Jochen Kirchner gestern. Die Stadt hätte etwa ein Drittel dieses Zuschusses von 450.000 Euro selbst aufzubringen. Andere Projekte, die die Stadt für das Programm „Stadtumbau“ angemeldet hat, müssten außerdem mit weniger Geld auskommen, sollte das alte Amtgericht gefördert werden.

Zusätzliche Mittel, so sah es das bisherige Zuschusskonzept vor, sollten außerdem aus dem Etat der Denkmalpflege und aus dem europäischen Programm Efre kommen. Theoretisch kann das Kirchhainer Stadtparlament sich nächste Woche trotzdem immer noch dafür entscheiden, das alte Amtsgericht für das Stadtumbau-Programm anzumelden.

von Michael Rinde

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Die Zukunft des „alte Amtsgerichts“ in Kirchhain ist seit einigen Wochen wieder in der Diskussion. Der jetzige Eigentümer peilt inzwischen einen Abrissantrag an.

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