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Liebe Leute,

Ortsdiener Karl Liebe Leute,

kam gestern Morgen ins Neustädter Rathaus.

Traf dort auf den Bürgermeister und die vier Ortsvorsteher, die zwar in Hemd und Jackett dasaßen, die Arbeitshandschuhe aber schon parat hielten. „Wo gibt‘s hier was zu sanieren?“, wollte der Kurze Karlheinz wissen und sofort seine Mengsberger Helfer anrufen. Der G/Krasse Jörg hatte seine dorferneuerungserprobten Helfer aus Momberg schon vor dem Rathaus zusammengezogen. Der Ste/ählerne Karl und seine freiwilligen Kumpels warteten in einem Winkel des Rathauses und stärkten sich für die Aufgaben mit Speck. Under selten Grollende Klaus stand bereits auf den Zehenspitzen und warf einen Blick in die Decken und auf das Rathausdach. Tja, und dann kam der kürzere der beiden Grolls an und verkündete, dass ein Mitarbeiter des Oberhess ihn, den König von Neustadt, falsch verstanden habe: Zwar gibt es bei alten Gebäuden, von denen die Junker-Hansen-Städter so einige besitzen, immer wieder Schäden - auch welche, mit denen nicht zu rechnen sei. Die Rathausdächer und die Decken müssten aber nicht schon wieder saniert werden. Da hat unser Jung‘ den Bürgermeister einfach falsch verstanden.

Beide Daumen hoch: Dem Rathaus samt Dächern, Treppen und Decken geht es so weit gut. Und so frohlockt aus der Nachbarstadt: Und nix für ungut,

Euer Ortsdiener Karl

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