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Letzte Aufklärer verlassen die Kaserne

Stadtallendorf Letzte Aufklärer verlassen die Kaserne

Am Mittwochnachmittag endete eine Ära für den Bundeswehrstandort Stadtallendorf. Beim Außerdienststellungsappell wurde die letzte Drohnenbatterie der Bundeswehr mit dem System CL 289 aufgelöst.

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150 Soldaten der Drohnenbatterie traten am Mittwochnachmittag in der Herrenwaldkaserne zu ihrem letzten Appell an.

Quelle: Michael Rinde

Stadtallendorf. Das Wetter war am Mittwochnachmittag dem Anlass angemessen. Es war neblig-trübe und zugig im hinteren, technischen Bereich der Herrenwaldkaserne. Rund 150 Soldaten standen vor einem Tarnnetz, hinter dem ein Lastwagen mit großer Antenne aufgestellt war. In diesem Fahrzeug empfing die Batterie bisher Bilder der unbemannten Drohne, einem „Miniflugzeug“, das aus großer Höhe Geländeaufnahmen erstellt.

Für die Soldaten der Drohnenbatterie, die nach zahlreichen Umstrukturierungen inzwischen 7./Beobachtungspanzerartillerie-Bataillon 131 heißt, war es der letzte Appell. Die Einheit wird zum Jahresende aufgelöst. Ihren „Goldenen Flug“ hatte die Drohnenbatterie schon am 18. März auf dem Truppenübungsplatz in Bergen/Munster gestartet. Inzwischen ist die Drohnenbatterie in Stadtallendorf beinahe „abgewickelt“. Sämtliche Soldaten übernehmen andere Aufgaben in der Truppe.

von Michael Rinde

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Probleme mit dem Zeitplan: Die Soldaten aus Regensburg, die ursprünglich ab dem Frühjahr in Stadtallendorf stationiert werden sollten, können wohl doch erst im Herbst in die Kaserne einziehen.

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